1. Blaulicht

Feuerwehr-Einsatz in Saabrücken: Brand bricht in Keller von Wohnhaus aus

Feuerwehr-Einsatz in Alt-Saarbrücken : Alarm mitten in der Nacht: Feuer bricht im Wohnhaus aus

Feuer nahe der Saarbrücker Innenstadt: Das hat in der Nacht auf Freitag die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Anfangs suchte die Polizei nach einen Bewohner. Bis zum frühen Morgen zog sich der Einsatz hin.

Zu einem Brand in einem Wohnhaus hat die Feuerwehr mitten in der Nacht auf Freitag, 17. Dezember, ausrücken müssen. Demnach war es im Keller zu dem Unglück gekommen, wie ein Polizeisprecher des Führungs- und Lagezentrums auf SZ-Anfrage mitteilt. 

Gegen 2.30 Uhr ging der Alarm bei der Einsatzstelle ein. Sofort machten sich Helfer unter anderem auch mit einem Leiterwagen auf den Weg. Denn bis dahin war nicht klar, ob aufsteigender Qualm die Fluchtwege über das Treppenhaus gekappt hatte.

Die Wehrleute löschten die Flammen, die bei einer Mülltonne ausgebrochen waren, und verhinderten, dass diese auf andere Bereiche übergriffen.

Eine Bewohnerin war gestürzt, als sie vor dem Feuer wegrannte. Sie erlitt nach Ermittlerangaben eine Knieverletzung. Weitere Opfer seien nicht zu beklagen.

Anfangs ging die Polizei von einem Vermissten aus, den sie im Gebäude vermuteten, aber nicht ausfindig machen konnten. Im Laufe des Einsatzes wurde aber klar: Er hatte sich zur Unglückszeit nicht im Gebäude aufgehalten und blieb unversehrt.

Die Polizei sperrte die betroffene Eisenbahnstraße in Alt-Saarbrücken weiträumig in beide Fahrtrichtungen ab. Dies bekamen auch zahlreiche Passagiere eines frühmorgendlichen Linienbusses zu spüren, die eine Zeit lang in dem gesperrten Umfeld nahe dem Einsatzort festsaßen. Auch zahlreiche Seitenstraßen waren nicht zu erreichen. Erst gegen 5 Uhr gaben die Ermittler die Passage wieder frei. Da war die Feuerwehr bereits abgezogen. 

Wie es zu dem Feuer kam, wollen jetzt Fachleute der Kripo nun herausfinden. So wird auch eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen. Das Haus ist trotz des Unglücks weiterhin zu bewohnen.