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Gasleck in Dudweiler: Sechs Häuser evakuiert, Großeinsatz für Feuerwehr

Fahrbahn muss aufgerissen werden : Gasleck in Dudweiler: Sechs Häuser evakuiert – mehr Details zum Einsatz bekanntgegeben

Neun Fahrzeuge und 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr, zwei Rettungswagen und zwei Kommandos der Polizei waren vor Ort. Im Umkreis von 50 Metern musste der Bereich am Dienstag abgesperrt werden.

Wegen eines Gaslecks hat die Polizei in Dudweiler am Dienstag, 14. Dezember, sechs Häuser räumen lassen. „Die Gaskonzentration war so hoch, dass der betroffene Bereich im Umkreis von 50m abgesperrt werden musste“, teilte die Feuerwehr Saarbrücken mit. Wie ein Behördensprecher auf SZ-Nachfrage mitteilte, waren seit kurz nach 10 Uhr Kollegen vor Ort, nachdem die Feuerwehr die Ermittler alarmiert hatte.

Betroffen waren sowohl Bewohner als auch Geschäftsräume in der Theodor-Storm-Straße. Zur Unglückszeit haben sich aber keine Menschen dort aufgehalten, fünf Anwohner konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen.

„Die Gaskonzentration wurde durch den Einsatz von Drucklüftern verdünnt und aus den Häusern herausgeblasen“, erklärte die Feuerwehr am Nachmittag.

Die Stadtwerke haben den Gasaustritt in einer Zuleitung zu den Häusern lokalisiert. Um den Gasstrom zu stoppen mussten spezielle Gasschieber gesetzt werden. Erst danach konnte die Gaszufuhr unterbrochen werden. Das Reparieren der defekten Zuleitung wird nach Aussage der Stadtwerke wohl einige Tage in Anspruch nehmen. Solange wird auch die Theodor-Storm-Str. gesperrt sein.

Die Stadtwerke haben abschließend in allen betroffenen Häusern eine Gaskonzentrationsmessung durchgeführt, welche negativ verlaufen ist, so dass die Anwohner wieder in ihre Wohnungen konnten.

Bereits in der Nacht war es an gleicher Stelle zu einem Wasserrohrbruch gekommen. Ob dieser im Zusammenhang mit dem Gasleck steht, ist noch unklar.

Parallel während des Einsatzes wurden von den Einsatzkräften vor Ort noch auslaufender Dieselkraftstoff aus einem Saartalbus abgearbeitet und vom Rettungsdienst wurde eine bewusstlose Person versorgt und ins Krankenhaus transportiert. Beide Ereignisse hatten jedoch mit dem Gasaustritt nichts zu tun.

Es waren neun Fahrzeuge und fünfundvierzig Einsatzkräfte der Feuerwehr, zwei Rettungswagen und zwei Kommandos der Polizei vor Ort.