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Laster fährt Mann an: Unfall –Stau auf Stadtautobahn in Saarbrücken​

Unfall auf A620 in Saarbrücken : Laster fährt Mann auf Stadtautobahn an – Gesundheitszustand verschlechtert sich erheblich

Ein schwerer Unfall auf der Stadtautobahn Saarbrücken hat am Morgen zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr geführt. Die Polizei musste die Auffahrt von der Wilhelm-Heinrich-Brücke Richtung Saarlouis sperren. Ein Mann war auf der Strecke angefahren worden.

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Stadtautobahn in Saarbrücken hat am Donnerstagmorgen, 19. Januar, für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Ein Mann war auf der A620 auf der Richtungsspur nach Saarlouis nahe der Westspange von einem Lastwagen angefahren worden. Die Polizei musste gegen 6.45 Uhr zunächst die betroffene Strecke sperren.

Das Opfer erlitt nach Angaben eines Sprechers Verletzungen unter anderem am Kopf und kam nach erster Behandlung durch einen Notarzt in die Klinik auf dem Winterberg. Es soll keine Lebensgefahr bestehen, hieß es in einer ersten Mitteilung. Der Mann sei ansprechbar gewesen.

Opfer auf der A620 in Saarbrücken verliert das Bewusstsein

Doch später habe sich sein Gesundheitszustand verschlechtert. Der 38-Jährige habe sein Bewusstsein verloren. Es werde jetzt von einem schweren Schädel-Hirn-Trauma ausgegangen.

Gegen 7.20 Uhr gaben die Ermittler die linke Überholspur wieder frei. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt die Auffahrt Richtung Saarlouis von der Wilhelm-Heinrich-Brücke weiter gesperrt. Es kam zu erheblichem Stau im Berufsverkehr. Auch die Ausweichstrecken in Saarbrücken waren davon betroffen.

Polizei-Gutachter an der Unglücksstelle auf der Stadtautobahn

Wie und warum der Fußgänger auf die Autobahn geriet, sollen Ermittlungen ergeben. Der Mann stamme ursprünglich aus Dessau in Sachsen-Anhalt und habe in Saarbrücken gelebt.

Ein Gutachter hatte Spuren des Unfalls gesichert. Diese sollen nun ausgewertet werden. Die Polizei gab gegen 9.30 Uhr die A620 wieder komplett frei.