1. Pfälzischer Merkur
  2. Regionalsport

VB Zweibrücken reicht Remis in Bundenthal zur Aufstiegsrunde

Fußball-Landesliga : Das Endspiel steigt in Bundenthal

Die Fußballer der VB Zweibrücken wollen ihre furiose Aufholjagd in der Landesliga krönen. Im letzten Spiel der Hauptrunde reicht ein Punkt zum Klassenerhalt.

Mit einer kaum für möglich gehaltenen Serie haben sich die VB Zweibrücken in nicht einmal zwei Monaten vom vorletzten auf den vierten Platz der Landesliga hochgearbeitet. Am Mittwoch­abend kommt es nun im letzten Spiel der regulären Runde zum Duell mit dem Fünften – den Sportfreunden Bundenthal. Dank des VBZ-Sieges im Derby gegen den TSC am Samstag und der Bundenthaler Niederlage in Eppenbrunn am Sonntag haben die Zweibrücker dabei sogar die besseren Karten. Sie liegen zwei Punkte vor dem Kontrahenten. Folglich reicht am Mittwoch ein Remis zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde, die gleichbedeutend mit dem sicheren Klassenerhalt ist.

„Vor ein paar Wochen hätte keiner damit gerechnet, dass wir diese Chance noch bekommen. Aber mit viel Arbeit und Trainingsfleiß haben wir uns das hart erkämpft“, lobt VBZ-Spielertrainer Alexander Joniks. In den vergangenen fünf Spielen holten die Zweibrücker 13 Punkte, darunter waren der Erfolg gegen den Tabellenzweiten SC Hauenstein und der Derbysieg gegen den Dritten TSC. Nun wollen die VBZ diese Serie bei den Sportfreunden natürlich vergolden.

„Bundenthal ist in keiner einfachen Situation“, weiß Joniks und meint den tragischen Tod eines Spielers der Sportfreunde. Der Trauerfall hatte vor zwei Wochen zur Absage der Partie geführt. Joniks lobt den „Endspielgegner“ als fußballerisch starke Mannschaft, deren Trainer Sebastian Reinert viel Wert auf spielerische Lösungen setze. „Wenn man sich den Wetterbericht anschaut, wird das Spiel aber wohl auf einem schwer zu bespielenden Platz stattfinden. Ich denke, es wird Kopfsache sein, wer sich durchsetzt“, glaubt Joniks.

Verzichten muss er aber sicher auf Peter Raje, Pascal Fath und Dimitri Klich. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen des angeschlagenen Lukas Österreicher und des erkrankten David Schwartz. Dennoch glaubt der Trainer, dass es die vorhandenen Spieler richten können. „Es wäre schön, noch ein paar Alternativen auf der Bank zu haben, aber wir werden eine starke Mannschaft auf den Platz bringen“, verspricht er.