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Feuerwehreinsatz: Tödlicher Unfall in Trier - Bahnstrecke war gesperrt - test2

Trotz Notbremse : Tödlicher Unfall am Trierer Südbahnhof: Mann stürzt und wird von Zug erfasst (Fotos/Karte)

In der Nähe des Trierer Südbahnhofs ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen. Das bestätigt die Polizei. Ein Mann wollte eine Abkürzung über die Gleise nehmen und wurde dabei von einem Zug erfasst. Die Bahnstrecke ist mittlerweile wieder frei.

Als der Mann am Donnerstag gegen 12.55 Uhr auf Höhe der Lederfabrik Rendenbach über die Gleise lief, kam er ins Straucheln, stürzte und wurde dann von einem in Richtung Luxemburg fahrenden Zug überrollt. Das bestätigt die Bundespolizei Trier auf Volksfreund-Anfrage.

Der Lokführer habe noch versucht, eine Notbremsung zu machen, konnte den Zusammenstoß damit aber nicht verhindern. Der Mann verstarb sofort an der Unfallstelle.

Die Identität des Mannes sei derzeit noch unbekannt. Nach dem Unfall wurden die 20 bis 30 Insassen des Zuges evakuiert und die Bahnstrecke zwischen Konz und Trier war rund zwei Stunden gesperrt.

Die weiteren Ermittlungen werden von der Bundes- und Kriminalpolizei geführt.

Züge - eine unterschätzte Gefahr

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei Trier nochmals darauf hin, dass ein unbefugtes Betreten der Gleise zu lebensgefährlichen Verletzungen bis hin zum Tode führen kann. Regionalbahnen können Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h erreichen und haben aufgrund ihrer großen Masse einen Bremsweg von mehreren 100 Metern. Zudem sind sie erst spät zu hören und auch mit Blick auf ihre Geschwindigkeit nicht zu unterschätzen. Wichtige Hinweise hierzu sind auf der Homepage der Bundespolizei unter www.bundespolizei.de nachzulesen.