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Hans: CDU hat „schmerzhafte Verluste“ hinnehmen müssen

Hans: CDU hat „schmerzhafte Verluste“ hinnehmen müssen

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) spricht nach den ersten Hochrechnungen zur Bundestagswahl von „schmerzhaften Verlusten“ für seine Partei. „Da gibt es auch gar nichts umzudeuten“, sagte er am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur.

Dennoch gebe es derzeit noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der SPD. Noch sei es möglich, dass die Union am Ende des Wahlabends vorne liege. „Und damit ist auch klar, dass wir Anspruch erheben, die nächste Bundesregierung anzuführen“, sagte er.

Ein Jamaika-Bündnis aus CDU, FDP und Grünen würde Innovation, Sicherheit und Klimaschutz bedeuten: „Das sind Dinge, die mit der CDU machbar sind und da möchten wir uns in Gespräche einbringen“, sagte Hans. Das Wahlziel, eine rot-grün-rote Regierung zu verhindern sei aufgegangen. „Das haben offensichtlich die Bürger nicht gewollt.“

Auch im Saarland habe die CDU „sehr schmerzhafte Verluste“, sagte Hans, der CDU-Landesvorsitzender ist. An einem schlechten Ergebnis der Zweitstimmen hänge auch das Erststimmenergebnis. Hinzu seien Faktoren gekommen, wie die, dass die Grünen keine Landesliste hatten und dass die Linken sehr zerstritten gewesen seien. „Das zahlt nicht bei uns ein, sondern bei der SPD“, sagte er.

Auf die bevorstehenden Landtagswahlen im März 2022 habe das Ergebnis keine direkten Auswirkungen. „Landtagswahlen haben eigene Gesetzmäßigkeiten. Das hat man immer wieder gesehen.“

(dpa)