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Corona-Gesetz in Luxemburg: 3G-Regel am Arbeitsplatz, 2G in Gastronomie

Strengeres Corona-Gesetz : Luxemburg besiegelt 3G-Regel am Arbeitsplatz und 2G in der Gastronomie

Wie angekündigt, hat Luxemburg die 3G-Regel am Arbeitsplatz und 2G im Freizeitbereich und in der Gastronomie beschlossen. Welche Regel ab wann in welchem Sektor gilt, und was das für Grenzgänger bedeutet.

Das Luxemburger Parlament hat das neue Covid-Gesetz verabschiedet. So wurde am Donnerstag beschlossen, was bereits seit Wochen angekündigt war: Im Freizeitbereich gilt ab sofort die 2G-Regel und am Arbeitsplatz bald 3G.

Am Arbeitsplatz gilt die 3G-Regel (CovidCheck) ab dem 15. Januar. Arbeitnehmer, öffentliche Bedienstete und Selbstständige müssen geimpft oder genesen sein oder einen negativen Test mit QR-Code mit sich führen. Gültig sind PCR-Tests (48 Stunden statt bisher 72 Stunden) und zertifizierte Schnelltests (24 Stunden statt bisher 48 Stunden). Ohne Impf-, Genesenen- oder Geheilt-Nachweis muss Urlaub genommen oder unbezahlt zu Hause geblieben werden. Wer sich noch vor dem 15. Januar die Erstimpfung geben lässt, bekommt bis zur Zweitimpfung kostenlose Antigen-Schnelltests gestellt, die man in einem der zugelassenen Testzentren durchführt.  

Für Freizeitveranstaltungen, im Kulturbereich und im Hotel- und Gaststättengewerbe gilt ab sofort die 2G-Regel. Zutritt in Restaurants und Cafés, zu Museen, Kinos und Fitnessstudios haben damit nur noch Geimpfte und Genesene. Negative Tests werden für den Restaurantbesuch also nicht mehr akzeptiert. Davon sind in Einrichtungen der Gastronomie Kinder unter zwölf Jahren ausgenommen, im Freizeitsport Jugendliche bis 19 Jahre.

Im Gesundheitsbereich gilt bald 3G. Um in Krankenhäuser, Seniorenheime oder Pflegeeinrichtungen zu kommen, müssen Personal und Besucher vor Ort auch einen Schnelltest machen.Alle neuen Regeln gelten sowohl für Ansässige als auch für Grenzgänger und zwar mindestens bis zum 28. Februar.