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Luxemburg: Neuer Blitzer in Tunnel auf A13 – hier lauert der Strecken-Radar

Testphase startet : In Luxemburg werden Raser jetzt auch im Tunnel geblitzt – Wo genau Sie langsam fahren sollten

Luxemburg will Rasern in seinen Tunnel Einhalt gebieten und installiert einen Streckenradar auf der A13. Dabei wird die Durchschnittsgeschwindigkeit gemessen. Die Testphase beginnt am kommenden Montag.

Pendler, die über die A13 nach Luxemburg fahren, werden sich vor und hinter dem Tunnel Markusberg schon über neu installierte Streckenradare gewundert haben. Die Kameras sollen die Durchschnittsgeschwindigkeit messen, sind aber noch nicht scharf gestellt.

Zuerst findet eine Testphase statt, die am kommenden Montag beginnen und mehrere Wochen dauern soll. Wer in dieser Zeit in dem mehr als anderthalb Kilometer langen Autobahntunnel zwischen Schengen und Bad Mondorf als auffällig erfasst wird, erhält noch keinen Strafzettel. Alle während der Testphase aufgenommenen Bilder werden nach Angaben der Straßenbauverwaltung direkt wieder gelöscht.

Streckenradare sind Abschnittskontrollen, die Fahrzeuge beim ersten und beim zweiten Kontrollpunkt fotografieren. Aus dem Zeitabstand zwischen den beiden Kontrollpunkten wird die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt. Liegt diese über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, erfolgt eine automatische Weiterleitung der über das Nummernschild ermittelten Daten an die Polizei.

Im Tunnel Markusberg gilt für Autofahrer die Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Lastwagen mit einer maximal zugelassenen Masse von 7,5 Tonnen dürfen in Richtung Deutschland lediglich mit 70 km/h durch den Tunnel fahren. Die Toleranzgrenze liegt jeweils bei 3 km/h. Über den genauen Beginn der repressiven Kontrollen will die Straßenbauverwaltung noch informieren.

Der Streckenradar im Tunnel Markusberg ist der bereits zweite in Luxemburg. Der erste Radar dieser Art ist auf der N11 zwischen Waldhof und Gonderingen, allerdings nicht in einem Tunnel, installiert und seit Sommer 2020 in Betrieb.