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Verlängerung der Home-Office Regeln für Pendler nach Luxemburg

Regelung für Grenzgänger : Home-Office-Vereinbarung für Pendler verlängert

Grenzgänger, die in diesem Jahr weiterhin von zu Haus aus arbeiten, müssen nicht befürchten, ihren Status zu verlieren.

Rund 50 000 Männer und Frauen pendeln täglich von Deutschland nach Luxemburg. Wie sie ihr Einkommen versteuern müssen, wird durch ein Abkommen geregelt, das beide Länder 2011 geschlossen haben, um die Doppelbesteuerung der Grenzgänger zu vermeiden. Dieses sieht vor, dass die Pendler bis zu 19 Tage im Jahr zu Hause oder in einem Drittstaat arbeiten können, ohne ihren Grenzgänger-Status zu verlieren.

Zu Beginn der Pandemie wurde Home-Office aber in vielen Unternehmen zur Regel statt zur Ausnahme. Im April 2020 traf beide Länder eine Vereinbarung, wonach Arbeitstage, an denen die Arbeitnehmer aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ihre Tätigkeit von ihrem Hauptwohnsitz in Telearbeit ausüben, als Arbeitstage in dem Staat gelten können, in dem die Tätigkeit üblicherweise ausgeübt worden wäre.

Nun wurde diese Ausnahme-Regelung bis Ende dieses Jahres verlängert, wie Luxemburgs Finanzminister Pierre Gramegna (Liberalen, DP) mitteilte. „Ich freue mich sehr über diese Vereinbarung mit unseren deutschen Nachbarn und bedanke mich bei der deutschen Regierung für die gute Zusammenarbeit in der Covid-19 Krise“, so der Minister.

Die Weitergeltung dieser Vereinbarung gebe sowohl den deutschen Pendlern als auch ihren luxemburgischen Arbeitgebern weiterhin die nötige Flexibilität und Planungssicherheit im gemeinsamen Kampf gegen die Pandemie.