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Saarland: Hochschulen kooperieren für bessere Kommunikation in Europa

Hochwasser-Risikomanagement wird in Saarbrücken erforscht : Saar-Universität und HTW starten gemeinsame Projekte

Die Universität des Saarlandes und die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) haben die „Kooperationsplattform Europa“ aufgebaut. Bald starten die ersten interdisziplinären Projekte, an denen die Sozial- und Geisteswissenschaften beider Hochschulen beteiligt sind – dabei geht es auch um Hochwasserrisikomanagement.

Grenzräume und Interkulturelle Kommunikation – das sind die thematischen Schwerpunkte der „Kooperationsplattform Europa“, die die Universität des Saarlandes und die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) in diesem Jahr gemeinsam aufgebaut haben. Im Januar starten nun die drei ersten interdisziplinären Europa-Projekte, an denen die Sozial- und Geisteswissenschaften beider Hochschulen beteiligt sind.

Mit der Einrichtung einer kooperativen Promotionsstelle zum Thema „Transformation in der Großregion“ soll die Zusammenarbeit zwischen beiden Hochschulen weiter gestärkt werden. Beteiligt sind Professor Peter Dörrenbächer von der Saar-Uni und Professor Stefan Ochs von der HTW.

Das Projekt „Interkulturelle Kommunikation in Grenzräumen“ will im Bereich der Interkulturellen Kommunikation Potenziale für nachhaltige Kooperation zwischen beiden Hochschulen erschließen. Interkulturelle Kommunikation ist eine Schlüsselkompetenz, die Absolventinnen und Absolventen auf den internationalen Arbeitsmarkt vorbereitet. Geplant ist unter anderem die gemeinsame Organisation von Ringvorlesungen und Vortragsreihen. Beteiligt sind Professorin Astrid Fellner von der Saar-Uni und Professorin Stefanie Jensen von der HTW.

Das Forschungsvorhaben von Professor Jochen Kubiniok (Saar-Universität) und Professor Alpaslan Yörük (HTW) beschäftigt sich mit dem Thema „Grenzüberschreitendes Hochwasserrisikomanagement im Saar-Lor-Lux-Raum im Kontext des Klimawandels“. Ziel ist es, Unterschiede im Hochwasserrisikomanagement im Saar-Mosel-Einzugsgebiet zu analysieren und so Grundlagen für eine Verbesserung und Harmonisierung der Hochwasserwarnsysteme zu schaffen.

Mit den geförderten Projekten werden in verschiedenen sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächern beider Hochschulen Kooperationen ermöglicht, und das Europaprofil des Studienstandorts Saarland wird weiter gestärkt. Die „Kooperationsplattform Europa“ wird von der Staatskanzlei mit einer Anschubfinanzierung von 100 000 Euro gefördert. Koordiniert wird sie am Cluster für Europaforschung der Universität des Saarlandes (CEUS). Die Plattform ergänzt die bereits etablierten Plattformen zwischen der HTW und der Saar-Universität in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwissenschaften.