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TÜV Saarland Stiftung vergibt Preise für wissenschaftliche Leistungen

Preise für sechs Uni- und HTW-Absolventen : TÜV Saarland Stiftung zeichnet wissenschaftliche Leistungen aus

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des TÜV in Deutschland vergibt die TÜV Saarland Stiftung erstmals Preise für besondere wissenschaftliche Leistungen. Ausgezeichnet wurden Absolventen der HTW und Saar-Uni, die sich mit der Sicherheit technischer Systeme und Prozesse befasst haben.

Zur Feier des 150-jährigen Jubiläums des Technischen Überwachungsvereins (TÜV) in Deutschland hat die TÜV Saarland Stiftung erstmals Preise an wissenschaftlichen Nachwuchs vergeben. Im Fokus standen dabei besondere wissenschaftliche Leistungen mit Bezug zur Sicherheit technischer Systeme und Prozesse. Ziel: junge Menschen für besondere Leistungen zu fördern und auszuzeichnen.

Geehrt wurden wissenschaftliche Abschlussarbeiten in technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen, die an einer saarländischen Universität oder Hochschule oder an einem im Saarland ansässigen Forschungsinstitut in den Jahren 2019 bis 2020 abgeschlossen wurden.

Bei dieser ersten Ausgabe gab es insgesamt sechs Preisträger: Martin Steinel (erster Platz für eine Masterarbeit), Ronald Haugke (zweiter Platz für eine Masterarbeit), Patrick Christoffel (erster Platz für eine Bachelorarbeit), Marc Thiel (zweiter Platz für eine Bachelorarbeit), Sascha Xu (erster Preis für Innovation) und Manuel Junker (zweiter Preis für Innovation). Die Absolventen nahmen ihre Preise am Donnerstagabend bei einer kleinen Feier bei der TÜV Saarland Stiftung in Sulzbach entgegen und stellten die Themen und Ergebnisse ihrer Arbeiten in einer kurzen Präsentation vor, so auch Ronald Haugke, der nicht anreisen konnte, aber eine Videobotschaft schickte.

Christoffel, der seine Bachelorarbeit über Konzeption und Aufbau eines sicherheitsoptimierten 3D-Druckers für wertstoffklassenübergreifende Multimaterial-Anwendungen am Lehrstuhl für Konstruktionstechnik der Saar-Uni geschrieben hat, sagte: „Ich freue mich, dass ich meine Arbeit hier vorstellen darf und dass sie mit dem Preis geehrt wurde.“

Steinel, der nach seinem Master in Saarbrücken eine Promotion in Braunschweig begonnen hat, stellte seine Arbeit über Quantenschlüsselaustausch für mehr Sicherheit in der Informationstechnik vor: „Ich habe es im Lockdown geschafft, das Experiment im Labor experimentell zu realisieren und wir konnten nachweisen, dass ein verschränkter Zustand mit einem einzelnen Ion generiert wird“, erklärte er.

„Meine Arbeit beschäftigt sich mit sicherheitsrelevanten Videos, zum Beispiel von einer Rückwärtskamera“, sagte Innovationspreisträger Xu, der einen Mechanismus für Videosicherheit entwickelt hat. Dabei gehe es insbesondere um die Prozessierung, um ein scharfes, klares oder auch augmented Bild herzustellen.