1. Saarland
  2. Landespolitik

AKK im Nauwieser Viertel – in einem Laden, wo man sie nie vermutet hätte

Kolumne: So kann´s gehen : AKK auf Wahlkampf-Tour im Nauwieser Viertel – und in einem Laden, in dem man sie nie vermutet hätte

Politikerinnen und Politiker sind gerade überall. Auf Straßen, Plätzen und Bühnen. Und manchmal ganz unverhofft in Läden, in denen man sie nie vermutet hätte.

Je näher der Wahltag rückt, umso emsiger die Politikerinnen und Politiker. Man sieht sie an Straßen, auf Plätzen und an Ständen. „Ran an die Wählerinnen und Wähler“ lautet die Devise.

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, derzeit gerne mal im roten Oberteil, möchte über den heimischen Wahlkreis in den Bundestag einziehen. Verteidigungsministerin bliebe sie zwar auch gerne, aber die Umfragewerte für die CDU sind bekanntlich schlecht.

Also zählt mal wieder jede Stimme und möglicherweise findet man die ja auch dort, wo CDU-Wähler nicht in Massen zu vermuten sind. Besuch in Saarbrückens Nauwieser Viertel, Einkauf im Unverpackt-Laden, der vor vier Jahren als erster dieser Art im Saarland große Beachtung fand. Inzwischen hat Inhaberin Birgit Klöber einen weiteren in St. Ingbert eröffnet, wurde dort gerade als Unternehmerin des Monats ausgezeichnet.

Eine Art Auszeichnung ist so ein Ministerinnenbesuch ja irgendwie auch. Und wann sieht man hier schon mal so viele Personenschützer? AKK versteht das System, hatte ganz selbstverständlich Gefäße dabei, um deutschen Reis und Nudeln nach Hause zu tragen.

Ihr Nachfolger im Saarland, Ministerpräsident Tobias Hans, noch nicht ganz so vertraut mit den Gepflogenheiten, musste zunächst ein Glas kaufen, um die unverpackten Cashew-Nüsse fachgerecht zu verpacken. Zwei Edelstahl-Strohhalme sollten es dann auch noch sein. Für die Kinder natürlich. Denn noch muss die CDU ja nicht nach jedem Strohhalm greifen.