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Impfzentrum Saarbrücken: Termin für die Corona-Impfung buchen – so geht's

Impfungen ab Freitag : Aktuell hunderte freie Plätze: So buchen Sie jetzt einen Termin im Impfzentrum Saarbrücken

In dieser Woche eröffnet das Impfzentrum auf dem früheren Messegelände in Saarbrücken. Impftermine sind für den Standort seit Dienstag buchbar. Aktuell gibt es hunderte freie Termine – nicht nur dort.

Das Warten hat in dieser Woche ein Ende: Am kommenden Freitag geht auf dem früheren Messegelände in Saarbrücken das vierte Impfzentrum im Saarland in Betrieb. Ursprünglich hatte das Impfzentrum erst im neuen Jahr wiedereröffnen sollen. Nun konnte der Starttermin auf den 17. Dezember vorgezogen werden.

Seit Dienstag, 14. Dezember, 17 Uhr, sind auch Termine am Standort Saarbrücken buchbar.

Impftermin in Saarbrücken buchen – so geht's:

Impfwillige können jetzt ganz einfach unter https://www.impfen-saarland.de einen Termin vereinbaren. Aktuell sind Hunderte Termine frei. Der Vorlauf beträgt nur wenige Tage. Und: Sehr zeitnahe Termine, teils schon am Wochenende, gibt es aktuell nicht nur im Impfzentrum Saarbrücken. Reinschauen lohnt sich also.

Daneben besteht die Möglichkeit, auch telefonisch einen Termin zu erhalten. Erreichbar ist die Impf-Hotline unter (0681) 5 01 44 22 oder (0800) 99 91 59 9. Das sogenannte Impfzentrum Saarland-Süd wird von Montag bis Samstag zwischen 7 und 20 Uhr betrieben. Zunächst sind täglich 1000 Impfungen geplant. Unter Volllast seien jedoch 1600 Impfungen pro Tag möglich, hatte der Regionalverband Saarbrücken zuletzt mitgeteilt.

Neben der Kinderimpfung werden Erst- und Zweitimpfungen für Menschen ab zwölf Jahren sowie Booster-Impfungen angeboten. Die Auffrischung können Geimpfte erhalten, deren Grundimmunisierung mindestens fünf Monate zurückliegt. Eine Ausnahme besteht, wenn die erste Immunisierung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson durchgeführt wurde. Bei diesem Wirkstoff soll nach mindestens vier Wochen eine weitere Spritze gesetzt werden. Bei dem regulären Mindestabstand von fünf Monaten dürfte es vorerst bleiben.

Angesichts der neuen Omikron-Variante hatte die europäische Arzneimittelagentur EMA zwar in der vergangenen Woche erklärt, eine Booster-Impfung sei bereits drei Monate nach der Zweitimpfung sicher und effektiv. Doch das Gesundheitsministerium erklärte auf Nachfrage, dass es erst sinnvoll sei, die Impfabstände zu reduzieren, wenn besonders gefährdete Menschen Impfangebote wahrgenommen hätten. An diesem Punkt könne es sinnvoll sein, die Booster-Impfung bereits nach einem kürzeren Abstand zur Zweitimpfung zu verabreichen. Hierzu erwartet das Ministerium auch Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) oder der Ständigen Impfkommission (Stiko). Das Saarland bewege sich mit der Auffrischung nach fünf Monaten „bereits jetzt am unteren Ende der Empfehlung“, hieß es am Montag.