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RKI: Corona-Inzidenz im Saarland sinkt – Saarpfalz-Kreis mit steigenden Zahlen

Aktuelle Corona-Zahlen des RKI : Inzidenz im Saarland sinkt weiter – ein Landkreis meldet steigende Zahlen

Auch am Sonntag meldet das Robert-Koch-Institut wieder über 500 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Saarland. Saarlouis ist seit heute nicht mehr der Landkreis mit der höchsten Inzidenz im Land.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Sonntag 511 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Saarland gemeldet. Am Vortag waren es 515 gewesen, am Freitag noch 768. 68 110 bestätigte Corona-Fälle gibt es damit seit Pandemie-Beginn im Saarland. Von Freitag bis Sonntag wurden im Saarland elf neue Todesfälle von den Gesundheitsämtern der Kreise gemeldet. Sieben davon am Freitag, drei am Samstag und ein weiterer am Sonntag. 1149 Menschen starben seit Beginn der Pandemie im Saarland damit insgesamt an oder mit dem Coronavirus.

Nachdem die Inzidenzzahlen in den vergangenen Wochen auf ein sehr hohes Niveau gestiegen waren, setzt sich der Abwärtstrend hier auch am Sonntag fort. Die Gesamtinzidenz im Saarland sinkt auf 374,4, vor einer Woche hatte sie noch bei 401,8 gelegen. Die Inzidenzen sinken auch in allen Landkreisen – mit einer Ausnahme. Im Saarpfalz-Kreis steigt die Inzidenz von 407,3 auf 432,7 an. Damit hat der Saarpfalz-Kreis jetzt die höchste Inzidenz aller Saar-Kreise. Die niedrigste Inzidenz hat St. Wendel mit 282,2.

Corona-Zahlen für Deutschland

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 390,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 402,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 439,2 (Vormonat: 263,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 32 646 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.05 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 42 055 Ansteckungen.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 132 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 94 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6 509 863 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 5,71 (Donnerstag 5,75) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Sonntag mit 5 395 300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 105 638.