1. Saarland
  2. Landespolitik

So reagiert die Politik im Saarland auf den Wechsel von Merkel zu Scholz

„Mach’s gut, liebe Angela“ und „glückliche Hand“ : So reagiert die Politik im Saarland auf den Wechsel von Angela Merkel zu Olaf Scholz

Im Saarland haben Spitzenpolitiker mit Wohlwollen auf den neuen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) reagiert. Wie die Stimmen aus der Region ausfallen.

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) wünschte dem Nachfolger von Angela Merkel (CDU) eine „glückliche Hand“. Der Regierungschef erklärte außerdem, dass er auf eine „gute Zusammenarbeit“ mit der neuen Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP hoffe.

Die stellvertretende Ministerpräsidentin und SPD-Parteivize Anke Rehlinger zeigte sich überzeugt, dass ein Bundeskanzler Scholz „Deutschland besser“ machen werde. Aus der bisherigen Zusammenarbeit mit dem 63-Jährigen wisse sie, „dass er die Herausforderungen des Saarlandes gut“ kenne, erklärte Rehlinger.

„Ein friedlicher und geordneter Regierungswechsel ist keine Selbstverständlichkeit“, betonte der SPD-Bundestagsabgeordnete Esra Limbacher aus Kirkel. Mit Merkel und Scholz sei dieser gelungen. Die Saarbrücker SPD-Abgeordnete Josephine Ortleb zeigte sich „sehr stolz“ über paritätisch mit Frauen und Männern besetzte Ministerien in Berlin.

Der als deutscher Außenminister ausgeschiedene Heiko Maas (SPD) erklärte, mit dem jetzigen Kabinett werde ein „neuer Politikstil“ einziehen. Der bisherige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) verband seine Glückwünsche an Olaf Scholz mit Abschiedsworten an Angela Merkel, als deren Vertrauter er galt. „Mach’s gut, liebe Angela“, twitterte Altmaier. „Es war gewaltig & unvergesslich!“