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Ortsrat Wiesbach letzte Sitzung 2021

Wegen Corona kein Abschlussessen : Ortsrat Wiesbach segnet Zuwendungen an Vereine ab

Die Mitglieder des Ortsrates bewerteten die Aufstellung des Bebauungsplanes „Seiterswald“ positiv. Bei dem Areal handelt es sich um Privatgelände einer Eigentümergemeinschaft. Die Grundstücke befinden sich im Außenbereich, südlich der Hauptstraße gegenüber dem Gewerbegebiet „Echer“ und westlich des Gewerbegebietes „Am Umspannwerk.“ Dieses Gebiet soll als Mischgebiet ausgewiesen werden.

Die Eigentümergemeinschaft trägt die Kosten für die Aufstellung des Bebauungsplanes, der in der jüngsten Sitzung von dem Geschäftsführer der Firma Argus Concept, Thomas Eisenhut, dem Gremium präsentiert wurde.

Einstimmig beschlossen die Kommunalpolitiker die Verteilung von Barzuwendungen in Höhe von 5100 Euro an vierzehn örtliche Vereine.

Einstimmig votierte das Gremium für die Weiterleitung des CDU-Antrages: „Einrichtung eines Internet-Zugangs für das alte Schulhaus in Wiesbach“ an die Verwaltung. Dort sollte geprüft werden, welche Kosten für den Internet-Zugang entstehen und im Anschluss geklärt werden, ob die Vereine die finanziellen Kosten hierfür übernehmen. Begründet wurde der CDU-Antrag, dass sowohl die musikalische Früherziehung als auch die Proben des Jugend- und Hauptorchesters in den Räumen stattfinden und es für den Dirigenten wichtig wäre, auf das Internet zuzugreifen. Auch für die Verantwortlichen des Karnevalvereins wäre ein Internetzugang nützlich.

Positiv beschieden wurde auch ein Antrag der SPD-Fraktion, die für ein „umfassendes Verkehrskonzept für Wiesbach-Mitte“ plädierte. Ortsvorsteher Stefan Löw wird in diesem Zusammenhang die Verwaltung bitten, die notwendigen Schritte einzuleiten, um einen Arbeitskreis zu installieren, der sich mit der Problematik auseinandersetzt.

Ein weiteres SPD-Anliegen wurde in der jüngsten Sitzung diskutiert. Die Genossen wünschen die Erweiterung des Parkraumes zum Naherholungsgebiet Wallenborn an der L 141, weil diese Parkplätze sehr stark frequentiert wären. Zu einer Anfrage bezüglich des Sachstandes „Erschließung Neubaugebiet“ konnte Löw berichten, dass voraussichtlich Anfang 2022 die Vorplanungen vorgestellt werden können. Was die Einrichtung eines Zebrastreifens am ehemaligen Landheim betrifft, liege noch keine Zusage vor. „Das Landesamt für Straßenwesen hat seine Prüfungen noch nicht abgeschlossen. Wir werden nach Abschluss der Prüfungen informiert“, erklärte Löw.

Die Mitglieder des Ortsrates beauftragten den Ortsvorsteher eine Anfrage bezüglich einer Kombination von Rad- und Fußgängerweg an die Verwaltung zu richten. Hierbei geht es um ein Teilstück im Gewerbegebiet „A1 interkommunal.“ Die Umsetzung würde auch die Gemeinde Illingen tangieren.

Nicht zur Zufriedenheit der Kommunalpolitiker wurde eine Anfrage an die Polizeibehörde wegen einer unübersichtlichen Parksituation in der Augustinusstraße beantwortet, wonach parkende Autos auch als Verkehrsberuhigung dienen könnten. Aufgrund der aktuellen Situation verzichteten die Mitglieder des Ortsrates auf ein Abschlussessen und haben den dafür vorgesehen Betrag bei den Zuwendungen an die Vereine berücksichtigt.