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Ortsrat wiebelskirchen - Hangard Münchwies

Ortsrat Wiebelskirchen Hangard Münchwies : Baumgräber werden gut angenommen

Neue Bestattungsart soll auch auf den Friedhöfen in Kohlhof und Ludwigsthal, auf dem Frankenfeldfriedhof in Sinnerthal, in Hangard und in Münchwies eingeführt werden.

(heb) Die Stadt Neunkirchen will die Möglichkeit der Baumbestattungen auf alle Friedhöfe im Stadtbereich ausweiten. Seit 1. Juni kann von dieser Art der Beisetzung bisher nur auf dem Zentralfriedhof in Furpach sowie auf den beiden großen Friedhöfen in Wellesweiler und Wiebelskirchen Gebrauch gemacht werden (wir haben mehrfach berichtet). „Nach erfolgreicher Einführungsphase“ soll diese Bestattungsart im neuen Jahr auch auf den Friedhöfen in Kohlhof und Ludwigsthal, auf dem Frankenfeldfriedhof, in Hangard und in Münchwies eingeführt werden. Hierüber informierte Severine Kalajkovic von der Friedhofsabteilung im Neunkircher Rathaus am Dienstag den Ortsrat Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies.

Und sie hatte Zahlen mitgebracht. Demnach gab es vom 1. Juni bis Mitte November in Furpach 170 Beisetzungen und davon waren 46 Baumbestattungen. In Wiebelskirchen waren es in diesem Zeitraum neun von 45 und in Wellesweiler sogar zehn von 22 Bestattungen.

Daran sei zu erkennen, dass das Baumgrab überproportional von den Bürgern in Neunkirchen angenommen wird, heißt es dazu in der Sitzungsvorlage der Fachdienststelle.

Auch die Resonanz der Bevölkerung und der Bestattungsunternehmen sei bisher sehr positiv, wird dort weiter dargelegt, und deshalb kommt man im Rathaus zu dem Schluss, dass das Konzept vollends überzeugt und deshalb auch für die anderen Friedhöfe übernommen werden soll. Der Ortsrat hat das Vorhaben einstimmig befürwortet.

In der Sitzung im Kulturhaus ging es noch einmal um die Teiländerung des Bebauungsplans „Kirchhofswiesen“ in Hangard, die in der Ortsratssitzung im September schon einmal Thema war. „Seither hat sich an der Planung nichts verändert“, erklärte Jörg Leininger vom Amt für Stadtplanung, -entwicklung und Liegenschaften. Es gehe jetzt lediglich um die Annahme des Planungsentwurfs und die Offenlegung für die Dauer von vier Wochen. Dafür gab es im Ortsrat einmütig grünes Licht.

Ortsvorsteher Rolf Altpeter von der SPD stellte den Sitzungskalender für 2022 vor und informierte über sonstige Termine für den Ortsrat. Er teilte auch mit, dass die Fahrt zum Weihnachtsmarkt in die Hangarder Partnergemeinde Enchenberg abgesagt ist. Zum Ende des Sitzungsjahres befasste sich der Ortsrat auch noch einmal mit dem Projekt „Mein Freund der Straßenbaum“ (die SZ hat berichtet), „und da sind wir bis jetzt auf einem guten Weg“, gab Initiatorin Christel Hasmann von Bündnis 90/Die Grünen zu Protokoll.