1. Saarland
  2. Saar-Kultur

Theater Saarbrücken setzt sich in Urherberstreit um Musical "Evita" durch

Ärger ums Urheberrecht : Saarländisches Staatstheater setzt sich im Rechtsstreit um „Evita“ durch

Das Saarländische Staatstheater ist im Urheberrechtsstreit um „Evita“ hart geblieben. Mit Erfolg: Das Musical kann jetzt ab 16. Dezember wieder ganz normal laufen

Aufatmen am Saarländischen Staatstheater: Das Musical „Evita“ kann weiterhin so gezeigt werden, wie es Anfang Oktober Premiere hatte – und seitdem ein echter Publikumsrenner  ist.

 Allerdings hatte ein Urheberrechtsstreit das Erfolgsmusical brüsk gestoppt. Und, gleich doppeltes Pech, schon zuvor musste eine Vorstellung ausfallen, weil etliche Chor-Sänger mit Corona infiziert waren.

Nun aber sind die Rechtsfragen offenbar geklärt. Und am 16. Dezember wird der Vorhang für „Evita“ wieder hochgehen. Die Urheberrechts-Problematik, die und zu zwei Absagen der „Evita“-Vorstellungen am 8. und 9. Dezember geführt hat, sei gelöst, teilt das Theater jetzt mit. „Die Verhandlungen haben zu einer gütlichen Einigung geführt. Wir freuen uns sehr darüber, denn die Zuschauerinnen und Zuschauer lieben diese Produktion“, sagt der kaufmännische Direktor Matthias Almstedt. Es wäre zwar sehr schwierig gewesen, kurzfristig Umbauten bei der Produktion vorzunehmen, trotzdem wäre das Saarländische Staatstheater im Falle einer Nichteinigung diesen Weg gegangen. „Wir wären hart geblieben“,  betont Almstedt. Die Person, mit der es die Streitigkeiten gab, habe ihre unerwartete nachträgliche Forderung schließlich nach intensiven Verhandlungen zurückgezogen. „Das ist die beste Lösung für alle Beteiligten“, so der kaufmännische Direktor.

Zu Einzelheiten der Auseinandersetzung will sich das Theater nicht äußern. Diskretion sei Teil der Einigung, so Almstedt. Aber es dürfte wohl um bestimmte Aspekte der Bühne und Kostüme der Produktion gegangen sein, die als Paket vom Bonner Theater übernommen wurde. Für die nächste Aufführung von „Evita“ am Donnerstag, 16. Dezember, 19.30 Uhr im Großen Haus, gibt es noch Karten.

www.staatstheater.saarland