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Feuerwehr Kleinottweiler mit Ehrungen

Vollversammlung in Kleinottweiler : Feuerwehr-Jahr stand im Zeichen von Corona

Ehrungen und Beförderungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Kleinottweiler.

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kleinottweiler im Sport- und Kulturheim standen Ehrungen, Beförderungen und der Jahresbericht 2020 von Löschbezirksführer Stephan Schäfer.

 Bexbachs Bürgermeister Christian Prech und Stephan Schäfer gratulierten Torsten Grub für 20 Jahre aktiven Dienst. Markus Oberkircher und Thomas Teucke wurden für 40 Jahre ausgezeichnet. 45 Jahre ist Jürgen Dahl schon beim Löschbezirk dabei. Für 65 Jahre Mitgliedschaft wurden Herbert Kolb, Volker Kolb, Hans Schäfer und Dieter Müller geehrt. Michael Lemke wurde in die Alterswehr verabschiedet. Oberlöschmeister Marco Bormann erhielt die Ernennungsurkunde zum Brandmeister.

 Ausführlich beleuchtete Löschbezirksführer Stephan Schäfer in seinem Bericht die Ereignisse im und rund um den Löschbezirk, was das vergangene Jahr betraf. Aktuell liegt der Personalstand bei 19 Aktiven und neun Mitgliedern der Alterswehr. Mit Michele Camus, Lisa-Marie Grub und Benjamin Herrmann konnte man drei Neuzugänge aufnehmen. Erstmals in der Geschichte des Löschbezirks gehören nun auch weibliche Mitglieder der Wehr an. 17 Einsätze, darunter sechs technische Hilfeleistungen (unter anderem bei Sturmschäden und Gefahrgut), jeweils ein Groß- und Mittelbrand, fünf Kleinbrände, drei Fehlalarme und ein sonstiger Einsatz, gab es 2020 zu verzeichnen.

 Das vergangene Jahr habe leider ganz im Zeichen der Corona-Pandemie gestanden. „Diese beeinflusste leider auch auf den Feuerwehrdienst erheblich.“ Coronabedingt mussten viele Aktivitäten außerhalb der Einsätze, wie unter anderem Lehrgänge auf Kreis- und Stadtebene sowie gemeinsame Übungen, ausfallen. Auch die Ausbildungsmaßnahmen seien davon betroffen gewesen, so Schäfer. Geplant waren im vergangenen Jahr 22 Übungen und Schulungen, nur 16 konnten stattfinden. Der Besuch lag hier durchschnittlich bei 63 Prozent.

 Auch außerhalb der feuerwehrtechnischen Veranstaltungen und Übungen, konnten unter anderem Kameradschaftabend, Sommerfest, Martinsumzug, Kirchenfest und Weihnachtsmarkt wegen Corona nicht stattfinden. Schäfer: „Durch Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte, reduzierte Fahrzeugbesetzungen sowie dem disziplinierten Verhalten aller ist es bis jetzt zum Glück gelungen, ohne gesundheitliche Auswirkungen diese Krise zu meistern.“

 Trotz Corona habe man einige wenige Aktionen auch für die Bevölkerung von Kleinottweiler durchführen können, so der Löschbezirksführer weiter. So hätten innerhalb kürzester Zeit Feuerwehrleute die Schutzmasken verteilt. Zudem nahm man auch bei einer vom Förderverein Dorfleben organisierten Pflanzaktion im Umfeld der Dicken Eiche teilgenommen.