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Der FSV Jägersburg muss in die Abstiegsrunde der Fußball-Oberliga

Fußball-Oberliga : Der FSV verliert die engen Spiele

Fußball-Oberligist Jägersburg muss in die Abstiegsrunde. Ein Grund: Die Mannschaft von Trainer Tim Harenberg verlor gleich sechs Spiele mit 1:2.

Die Oberliga-Fußballer des FSV Jägersburg laden derzeit ihre Akkus auf. Der Trainingsbetrieb ruht bis ins neue Jahr hinein. „Wann wir genau wieder mit der Vorbereitung beginnen, hängt von der Terminierung unserer Nachholspiele ab. Dementsprechend benötigen wir ja eine gewisse Vorlaufzeit“, sagt der FSV-Vorsitzende Martin Germann.

Die Jägersburger müssen in der regulären Runde der Süd-Gruppe noch drei Nachholpartien bestreiten – beim Tabellenfünften FV Dudenhofen, zu Hause gegen den bereits feststehenden Gruppen-Sieger Wormatia Worms sowie beim Tabellenzweiten Arminia Ludwigshafen.

Auch wenn feststeht, dass der Tabellenzehnte aus Jägersburg die Aufstiegsrunde der besten sechs Mannschaften nicht mehr erreichen kann, sind jedes geschossene Tor und jeder erreichte Punkt wichtig. Denn das Punkt- und das Torverhältnis werden mit in die Abstiegsrunde genommen. Dort spielen die Jägersburger allerdings nur gegen die sechs Mannschaften der Nord-Gruppe, die in die Abstiegsrunde müssen – nicht mehr gegen die Teams aus der Süd-Staffel.

Stand heute würden aus der Süd-Gruppe außer Jägersburg der SV Röchling Völklingen, die TSG Pfeddersheim, die SV Elversberg II, der FV Eppelborn und der FC Speyer an der Abstiegsrunde teilnehmen. In der Nord-Gruppe, wo ebenfalls noch einige Nachholpartien ausgetragen werden, müssten die SG Mülheim-Kärlich, der 1. FC Kaiserslautern II, die SF Eisbachtal, der FSV Salmrohr, Hassia Bingen sowie der TSV Emmelshausen in die Abstiegsrunde.

Wie viele Absteiger es am Ende insgesamt geben wird, steht noch nicht fest. Es sollen mindestens vier und maximal acht Mannschaften sein. Ziel ist es, für die Saison 2022/2023 die Zahl der Oberliga-Mannschaften von 24 auf 22 zu reduzieren. Aus den Landesverbänden Südwest, Saarland und Rheinland steigen die Titelträger der höchsten Ligen – im Saarland ist es die Saarlandliga – auf, während die Vize-Meister in einer Relegationsrunde einen weiteren Aufsteiger ermitteln.

„Positiv ist, dass wir fast in jedem Spiel wettbewerbsfähig waren. Es ist aber negativ, dass wir viele enge Spiele abgeben mussten“, sagt Germann mit Blick auf gleich sechs Partien, die der FSV Jägersburg mit 1:2 verlor. Insgesamt sei die Belastung für die Spieler sehr hoch gewesen. Und es habe immer wieder Ausfälle gegeben, die nur schwer zu kompensieren gewesen seien – wie etwa die von Paul Manderscheid, Mirko Vogel (beide Schultereckgelenks-Sprengung) und Julian Fricker (Bänderverletzung im Fuß).

„Wir haben auf jeden Fall die Chance, über die Abstiegsrunde den Klassenverbleib zu schaffen. Aber natürlich wissen wir auch, dass dies alles andere als leicht wird“, betont der Vorsitzende.

Ob auf dem Weg zum Klassenverbleib Winter-Neuzugänge mithelfen werden, ließ Germann offen. Man halte diesbezüglich die Augen offen. Weitere Abgänge gebe es nicht. Fest steht aber, dass Niklas Holzweißig nach der Saison als Spielertrainer zum Landesligisten FC Bierbach wechseln wird (wir berichteten). Bezüglich der Zukunft von Trainer Tim Harenberg werde es noch „vor Weihnachten“ Gespräche geben, sagt Germann – und ergänzt: „Wir sind mit seiner Arbeit zufrieden.“