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Impfaktion am Uniklinikum mit 1000 Terminen an drei Tagen

Vom 20. bis 22. Dezember : Impfaktion am Uniklinikum in Homburg mit 1000 Terminen

Ab diesem Montag bis Mittwoch läuft auf dem Homburger Campus ein Impf-Marathon. Insgesamt 1000 Termine werden an den drei Tagen durchgeführt.

Von Montag, 20. Dezember, bis Mittwoch, 22. Dezember, führt das Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg eine öffentliche Impfaktion mit insgesamt 1000 Terminen durch. An allen drei Tagen wird jeweils von 9  bis 18 Uhr geimpft. Ein Termin muss vorab online über www.uks.eu/impfaktion gebucht werden. Telefonische Anmeldungen und Impfungen ohne Termin sind aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

Im Zuge der Auffrischimpfungen hatte man sich im November im UKS ein ehrgeiziges Ziel gesetzt und nun auch erreicht: Noch vor Weihnachten erhalten alle Beschäftigten und Studierenden auf dem Homburger Campus ein Impfangebot. Und nun wird dieses Angebot sogar noch ausgeweitet: „Gerne öffnen wir nun unser Impfangebot auch an drei Aktionstagen noch vor Weihnachten für die Bevölkerung“, erklärt die ärztliche Direktorin und Vorstandsvorsitzende des UKS, Professor Jennifer Diedler. „Insgesamt 1000 Impftermine stehen an den Tagen zur Verfügung.“

Zum Einsatz kommen an den drei Tagen die Impfstoffe Biontech und Moderna. Durch die Terminvergabe sollen längere Wartezeiten und somit Warteschlangen vermieden werden. Dazu sei es notwendig, dass sich Interessierte an die Anmeldeformalien halten und die gebuchten Termine einhalten, heißt es in der Mitteilung des UKS weiter. „Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir aus organisatorischen Gründen leider keine telefonische Anmeldung und Impfungen ohne Termin anbieten können. Wir sind aber davon überzeugt, dass sich jüngere Familienmitglieder, Bekannte oder auch Menschen aus der Nachbarschaft finden, die älteren Menschen im Zweifelsfall bei der Buchung helfen“, ergänzt Professor Diedler.

Für das Universitätsklinikum des Saarlandes sei es ein großes Anliegen, den Menschen in der Region diese Impfmöglichkeiten anzubieten, heißt es weiter. „An den im UKS behandelten Covid-19-Fällen sehen wir nach wie vor, dass ungeimpfte Menschen häufig einen sehr schweren Verlauf durchleiden. Auf den Intensivstationen finden sich trotz der hohen Impfquoten überwiegend Menschen ohne Impfschutz oder Personen, deren Impfung schon lange zurückliegt. Wir möchten dabei helfen, möglichst vielen Menschen in der Region noch vor den Weihnachtsfeiertagen Auffrisch- als auch Erst- beziehungsweise Zweitimpfungen zu ermöglichen.“ Auffrisch-/Booster-Impfungen können entsprechend der Stiko-Empfehlung durchgeführt werden, wenn der Zeitpunkt der letzten Impfung mindestens fünf Monate zurückliegt. Bei Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, soll die Auffrischimpfung sogar bereits ab vier Wochen nach der letzten Impfung erfolgen.

Das Universitätsklinikum des Saarlandes ist das größte Krankenhaus im Bundesland und Maximalversorger der Großregion. Mehr als 5500 Mitarbeiter des UKS, die Beschäftigten der UKS-Servicegesellschaft sowie die Studierenden als auch die Mitarbeiter der Universität des Saarlandes auf dem Homburger Campus mussten in diesem Jahr gegen Covid-19 geimpft werden. Das sei ein enormer organisatorischer Aufwand gewesen, „der nur durch das Engagement des Betriebsärztlichen Dienstes, der klinikeigenen Apotheke und weiterer Organisationseinheiten des Uniklinikums in Homburg möglich war“, heißt es abschließend.