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Tag der offenen Tür am Saarpfalz-Gymnasium in Homburg

Tag der offenen Tür : Das Saarpfalz-Gymnasium informierte

Da staunten die Grundschüler, die am Samstag am Saarpfalz-Gymnasium in Homburg zu Besuch waren, nicht schlecht: Chemielehrer Pascal Völkle schickte Gummibärchen in die heiße Gummibären-Hölle, Physiklehrer Christoph Schumacher vergrößerte Schaumküsse wie von Zauberhand, und Musiklehrer Felix Pohl entlockte einem einfachen Gartenschlauch Töne, die auch aus einer richtigen Trompete kommen könnten.

Es gab also viel zu sehen und zu hören am Tag der offenen Tür, der dieses Jahr so ganz anders stattfinden musste als in der Vergangenheit: Führungen und Präsentationen wurden nur von Lehrern betreut, auf die Anwesenheit von Schülern hatte man aus Gründen des Infektionsschutzes gänzlich verzichtet.

In immer neuen Gruppen wurden deshalb Grundschüler der vierten Klasse mit ihren Eltern nach einem festen Zeitplan durch das Gebäude geführt. Alle Fächer und Gruppen hatten Stände aufgebaut und so gab es insgesamt rund 30 verschiedene Angebote zu bestaunen. Natürlich bildeten die Naturwissenschaften und die Informatik Höhepunkte des Rundgangs, aber insgesamt waren die Besucher von der Breite des Angebots beeindruckt. In der Lernwerkstatt zeigten die drei modernen Sprachen mit einer attraktiven Ausstellung, dass die Schule wirklich alle Begabungsprofile abbilden kann. Am Ende konnte man sich in der Sporthalle austoben und in der Mensa bei Weihnachtspunsch und Gebäck alles noch einmal Revue passieren lassen. Dort waren dann auch Eltern und Vertreter der Schulleitung ansprechbar, um Fragen zu klären. Auch auf Schulseite war man sich nachher einig: Das könnte unter Beteiligung von Schülern ein Format für den Tag der offenen Tür sein, das über die Pandemie hinaus Bestand hat.