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Tischtennis-Regionalligist TV Limbach spielt zum Auftakt in Kuppingen

Tischtennis : Knallharter Auftakt für Limbach

Tischtennis-Regionalligist TV Limbach tritt zum Saisonstart am Samstag bei Titelkandidat TSV Kuppingen an. TVL-Kapitän Schleppi erwartet erneut Kampf um den Klassenverbleib.

Die Mission Klassenverbleib beginnt für die Tischtennis-Spieler vom Regionalligisten TV Limbach an diesem Samstag in Baden-Württemberg. Um 18 Uhr ist die Mannschaft dann im Auswärtsspiel beim TSV Kuppingen gefordert. Ein knallharter Auftakt für die Limbacher. Denn der TSV gehört zu den heißesten Aufstiegsanwärtern in der Spielklasse.

„Kuppingen und der TTC Bietigheim-Bissingen haben extrem aufgerüstet. Der Spieler, der in Kuppingen viele Jahre an Nummer eins gesetzt war, ist jetzt ins hintere Paarkreuz an Position vier gerutscht“, weiß Limbachs Routinier Christian Schleppi. Er ergänzt: „Die wollen unbedingt aufsteigen. Dementsprechend schwer wird die erste Aufgabe.“

Diese Aufgabe geht Limbach mit dem 14 Jahre alten Neuzugang Pavel Sokolov an. Der deutsche U 15-Nationalspieler spielte zuvor in Hasborn in der Verbandsoberliga. Außer Sokolov gehören Schleppi, Mathias Hübgen, Christoph Wagner und Gregor Clemens Foerster zum Kader. Foerster ist im Grunde ebenfalls ein Neuzugang des Regionalligisten. Er war zwar schon in der vergangenen Saison für den TVL gemeldet – im einzigen ausgetragenen Saisonspiel vor dem Abbruch aber nicht zum Einsatz gekommen, weil er in Japan weilte. Dort arbeitet Foerster als Asien-Beauftragter der saarländischen Tischtennis-Firma Tibhar. Auch in der nun beginnenden Saison wird Foerster nicht bei allen Partien mitwirken können – aber bei vielen. Weil Foersters Frau und Kind wegen der Corona-Pandemie kein Visum für Japan bekommen haben, wird er alleine während der Vorrunde sechs Wochen in Deutschland verbringen und in dieser Zeit fünf Partien für Limbach bestreiten. Zehn Teams gehen in der Regionalliga an den Start.

Foerster, früher einer der Trainer in der japanischen Nationalmannschaft, ist genauso wie Talent Mathias Hübgen im vorderen Paarkreuz gesetzt. Sokolov, Wagner und Schleppi werden sich abwechseln, weil in der Regionalliga mit Vierer-Teams gespielt wird. Und falls es personell doch einmal eng wird, steht Philipp Schmidt trotz seines beruflichen Aufenthalts in München als Ersatz parat.

Das Saisonziel in Limbach laute „ganz klar Klassenerhalt“, sagt Schleppi. Dafür müsste der TVL zunächst mindestens zwei Mannschaften im Klassement hinter sich lassen – dann würden die Limbacher auf Relegationsrang acht landen. Frankenthal und Ettlingen sind die beiden Teams, gegen die sich der TV Limbach auf Augenhöhe wähnt. „Wir haben eine realistische Chance, vor den beiden zu landen“, sagt Schleppi. Die Partien gegen Frankenthal und Ettlingen finden beide im Oktober statt. „Wir wollen aus eigener Kraft mindestens Relegationsrang acht erreichen. Ein Traum wäre natürlich Platz sieben – dann hätten wir es auf jeden Fall geschafft“, ergänzt der TVL-Routinier.