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Zwei neue Fahrzeuge für die Palliativversorgung im Saarpfalz-Kreis

Übergabe mit Landrat Gallo : Zwei neue Autos für die Palliativversorgung

Es handelt sich um eine Spende des Fördervereins St. Jakobus Hospiz an das Hospiz. Die ambulante Versorgung schwerstkranker Menschen im Saarpfalz-Kreis soll so weiter verbessert werden.

Die Vorsitzende des Fördervereins St. Jakobus Hospiz e.V., Rita Waschbüsch, hat zwei Neufahrzeuge an das SAPV-Team Saarpfalz (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung) der St. Jakobus Hospiz gemeinnützige GmbH in Homburg übergeben. Hospiz-Geschäftsführer Paul Herrlein nahm gemeinsam mit Mitarbeitern die Spende entgegen, wie die Einrichtung weiter mitteilt. Die Fahrzeuge wurden vor dem Gebäude der Kreisverwaltung in Homburg präsentiert und im Beisein von Landrat Theophil Gallo an das Team offiziell übergeben.

„Die Hospiz- und Palliativarbeit ist in der Begleitung schwerstkranker Menschen von unschätzbarem Wert und erfordert bestmögliche Rahmenbedingungen. Gerne unterstützen wir im Saarpfalz-Kreis diese Arbeit. Nicht zuletzt trägt auch das Hospiz- und Palliativnetz Saarpfalz, das vom Saarpfalz-Kreis koordiniert wird, über seine multiprofessionelle Zusammenarbeit zur Verbesserung und Erhalt der Lebensqualität von Patienten mit einer weit fortgeschrittenen unheilbaren Erkrankung und deren Familien bei“, erklärte der Landrat.

Die kleinen und wendigen Autos sind täglich im Einsatz und sorgen für die notwendige Mobilität, um schwerstkranken Erwachsenen zu Hause palliativmedizinisch und palliativpflegerisch zu helfen. „Vor über 25 Jahren haben wir als ambulanter Dienst mit drei Haupt- und drei Ehrenamtlichen Mitarbeitern begonnen. Heute sind wir mit unserer ambulanten Palliativversorgung mit über fast 50 Fahrzeugen im Regionalverband Saarbrücken sowie im Saarpfalz-Kreis unterwegs. Wir gehören zum Straßenbild dazu“, berichtet berichtet Geschäftsführer Herrlein. „Der Förderverein unterstützt hier seit vielen Jahren die Teams des St. Jakobus Hospiz, damit sie „Für das Leben bis zuletzt“ schwerstkranken Menschen sowie deren Angehörigen zur Seite stehen können“, fügt die Vorsitzende des Fördervereins, Rita Waschbüsch stolz hinzu. „So können wir den häufigen Wunsch unterstützen, im privaten, häuslichen Umfeld die letzte Lebensphase möglichst schmerzfrei zu verbringen“, ergänzt Herrlein abschließend.

Das SAPV-Team in Homburg versorgt jährlich fast 500 Patienten im Saarpfalz-Kreis. Dabei arbeiten die Mitarbeiter eng mit dem Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst Saarpfalz sowie dem Zentrum für Palliativmedizin der Universitätsklinik zusammen. 

Das St. Jakobus Hospiz wurde als gemeinnützige kirchliche Einrichtung 1994 in Saarbrücken gegründet. Gesellschafter sind die Barmherzige Brüder Trier gGmbH, die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts), die Marienhaus Unternehmensgruppe Waldbreitbach und die Krankenpflegegenossenschaft der Schwestern vom Heiligen Geist GmbH Koblenz. Begleitet wird die Entwicklung der ambulanten Hospiz- und Palliativeinrichtung durch einen Fachbeirat, finanziell und ideell wird die Arbeit unterstützt durch den Förderverein St. Jakobus Hospiz e.V.

Zur St. Jakobus Hospiz gemeinnützige GmbH gehören die ambulanten Hospizdienste in Saarbrücken, das ambulante Hospiz St. Michael Völklingen und das Kinderhospiz- und Palliativteam Saar. Zudem erbringt die Organisation die SAPV (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung) für Erwachsene im Regionalverband Saarbrücken und im Saarpfalz-Kreis sowie saarlandweit die SAPV für Kinder. Daneben ist das St. Jakobus Hospiz mit der Geschäftsbesorgung für das SAPV Team Neunkirchen/St. Wendel der Marienhaus Unternehmensgruppe betraut. Die tägliche Arbeit für Schwerkranke wird von rund 120 hauptamtlichen und 200 ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet, organisiert in mehreren Teams aus speziell qualifizierten Ärzten, Pflegekräften, Sozialarbeitern, Seelsorgern, medizinischen Fachangestellten und Verwaltungskräften.

www.stjakobushospiz.de