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Jetzt auch Homburg – zwei weitere Weihnachtsmärkte im Saarland abgesagt

Weihnachtsdorf und Nikolausmarkt : Jetzt auch Homburg – zwei weitere Weihnachtsmärkte im Saarland abgesagt

Die Vorweihnachtszeit sollte diesmal nicht so ruhig ausfallen wie im Vorjahr. Nun wurden die beiden großen weihnachtlichen Märkte in Homburg, das Weihnachtsdorf und der Nikolausmarkt, doch noch abgesagt.

Sie haben lange gehofft, doch nun scheint  es Gewissheit. Den Homburger Nikolausmarkt und auch das Weihnachtsdorf wird es nicht geben. Beides wurde am Montag  abgesagt. Die Homburger Kulturgesellschaft hatte dies um die Mittagszeit im sozialen Netzwerk Facebook gepostet, die offizielle Bestätigung der Stadt stand zunächst noch aus. Der Homburger Nikolausmarkt hätte eigentlich an diesem Donnerstag, 25. November, eröffnet werden sollen. Angesetzt war er dann auf dem historischen Marktplatz bis zum 6. Dezember. Die Stadt hatte sich bereits darauf eingestellt, möglicherweise Zugangskontrollen einzurichten, um 3G- oder auch 2G-Regeln zu gewährleisten.

„Wir haben das gemeinsam entschieden“, bestätigte dann Thorsten Bruch, der mit seiner Firma Tob Events das Weihnachtsdorf stemmt, die Absage. Es  gebe dafür viele Gründe. Es sei eben angesichts der Lage in der Pandemie nicht die Zeit für große Veranstaltungen. Er als privater Träger müsse zudem die wirtschaftlichen Aspekte im Auge behalten. Es gebe keine Planungssicherheit, ob „wir wirklich im Dezember mit dem Weihnachtsdorf loslegen können“. Noch seien die Kosten überschaubar, der gesamte Planungsaufwand sei aber nun hinfällig. Man habe erst diese Woche mit dem Aufbau auf dem Christian-Weber-Platz beginnen wollen. Das weihnachtliche Treiben samt Eisbahn hätte am 5. Dezember beginnen und bis zum 30. Dezember geöffnet bleiben sollen. Nun müsse man Standbetreibern, aber auch den gebuchten Bands und den Logistikern, die etwa die Kranfahrzeuge stellen sollten, absagen.

Der für Sonntag, 28. November, in der Homburger Innenstadt geplante verkaufsoffene Sonntag, soll aber stattfinden, wie der Vorsitzende des Gewerbevereins Marcel Schmitt mitteilte. Man werde daran festhalten, so lange es keine neuen Corona-Vorgaben gebe, die dagegen sprechen. Das hätten auch die Rückmeldungen der Händler so ergeben.