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Konstantin Schneider ringt mit 46 Jahren wieder für St. Ingbert

Ringen : Konstantin Schneider kehrt zurück zu seinen Wurzeln

KSV St. Ingbert trifft mit dem Olympia-Teilnehmer in der Ringer-Oberliga am Samstag auf Heusweiler II.

(sho) Die Oberliga-Ringer des KSV St. Ingbert bestreiten am Samstag um 19.30 Uhr in der Hasseler Eisenberghalle ihren ersten Heimkampf der Saison gegen den AC Heusweiler II. Beide Mannschaften waren bereits einmal im Einsatz. Während Heusweiler dem KV Riegelsberg II mit 11:28 unterlag, kamen die St. Ingberter bei der RKG Illtal zu einem 20:20. Für den KSV St. Ingbert siegten Hamza Jabbouie, Leon Schneider, Daniel Reberg, Giuliano Barba (kampflos) sowie Kadir Göleli. Außerdem standen Lucas Bickel, Michael Wohlfahrt, Andreas Mildenberg und Kevin Colle auf der Matte.

Diese Liste wird am Samstag um einen – sehr prominenten Namen – erweitert. Der mittlerweile 46 Jahre alte frühere Weltklasse-Ringer und Olympia-Teilnehmer Konstantin Schneider kehrt nach St. Ingbert zurück. Aufgewachsen in der Sowjetunion hatte sich Schneider als Jugendlicher nach seiner Umsiedlung nach Deutschland zunächst dem KSV St. Ingbert angeschlossen, ehe er seine Laufbahn bei den Spitzenclubs VfK Schifferstadt und KSV Köllerbach fortsetzte. Schneider war mehrfacher deutscher Meister verschiedener Altersklassen, nahm an zahlreichen Welt- und Europameisterschaften sowie den Olympischen Spielen in Athen und Peking teil.

 „Seine Rückkehr zu uns ist nicht nur in Ringer-Kreisen eine richtige Sensation“, freut sich der langjährige KSV-Vorsitzende Stefan Spang, heute Pressesprecher des Vereins. Er weist darauf hin, dass die Zuschauer am Samstag nachweislich geimpft, getestet oder genesen sein müssen. „Zum Glück ist die Eisenberghalle recht groß, wir dürfen bis zu 140 Besucher reinlassen“, ergänzt er.

Normalerweise seien die St. Ingberter im Kampf gegen Heusweiler II favorisiert, erklärt Spang. Weil in der Ringer-Bundesliga am Wochenende nicht gekämpft wird, sei die Aufgabe aber komplizierter. „Ich könnte mir vorstellen, dass die Heusweiler Mannschaft durch Athleten ‚von oben’ verstärkt wird“, so Spang.