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Laufen, spenden, Begegnungen im kleinen Rahmen - Prof. Backes und Diakon Weberbauer als Schirmherren

Vom 10. bis 12. September : Solilauf in St. Ingbert diesmal mit „Inselhüpfen“

Feste Stützpunkte ersetzen beim Spendenlauf dieses Jahr das Mühlwaldstadion. Der erlös geht nach Uganda

Vom 10. bis 12. September sind Solilauffreunde – an welchem Ort der Welt auch immer – eingeladen, innerhalb von 60 Stunden ein Zeichen der „sportlichen Nächstenliebe“ zu setzen. Die Solilauf-Community wird über die sozialen Medien miteinander verbunden sein, wo es darum gehen wird, wer wo unterwegs sein wird, welche Teams sich bilden und wo welche kreativen Aktivitäten angeboten werden. Die Teilnehmer melden ihre Ergebnisse wieder mit „Beweisfotos“ über die Internetseite, wo fortlaufend die Rangliste einsehbar sein und für einen spannenden Wettkampf sorgen wird.

Die Pfarrei Heiliger Ingobertus ist Veranstalterin des 16. Solilaufs. Neu werden in diesem Jahr die sogenannten Solilauf-Inseln sein: Teams laufen um einen festen Stützpunkt herum. Das sind Pavillons oder Stehtische im Wald, Weiher, auf dem Sportplatz oder auf dem Schulhof. Über 20 solcher Inseln sind von St. Ingbert über Elversberg, Dudweiler, Saarbrücken bis hin ins Kuseler Land geplant. Eine kulinarische Insel mit Erbsensuppe, Frühschoppen-Bier und alkoholfreien Getränken wird es am Sonntag am Pfarrheim St. Ingbert geben.

Die Inseln erhalten ein Inselpaket mit offiziellem Siegel, Solilauf-Buttons und Spendendosen. „Wir freuen uns sehr, dass die Idee der Inseln als Alternative zum Mühlwaldstadion so positiv aufgenommen wurde. Wer also Kontakt im Freien zu Soliläufern haben oder einfach spenden möchte, hat hier die große Auswahl in Wohnortnähe“, freut sich Gabi Strobel vom Orgateam. Am Sonntag, 12. September, krönt um 10.30 Uhr ein Open-air-Gottesdienst in der Gustav-Claus-Anlage den Solilauf. Die Schirmherrschaft über den Solilauf haben Michael Backes, Gründungsdirektor des Cispa Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit, und Diakon Holger Weberbauer. Die SV Elversberg ist Partner der Benefizveranstaltung.

Der Erlös wird in diesem Jahr an Waisen- und benachteiligte Kinder in Ugandas gehen. „Wir laufen für Bildungschancen ugandischer Kinder. Gestaltet den Regenbogenspielplatz des Kindergartens mit!“, so lautet das Motto. Der 16. Solilauf unterstützt damit das Projekt des saarländischen Vereins Kisoboka, der ehrenamtlich getragen und aus Spenden finanziert ist. Der Kindergarten ist fast fertig, aber es fehlt unter anderem die Außenanlage. Ein Bewegungsangebot mit Spielgeräten soll die Mobilität fördern, ein überdachter Essplatz und ein kleiner Nutzgarten gemeinsame Aktivitäten ermöglichen und den Entdeckerdrang der Kleinen in der Natur unterstützen.

 Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde Herz Mariä am Schafweiher den initialen Startpunkt für die Inseln gesetzt.
Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde Herz Mariä am Schafweiher den initialen Startpunkt für die Inseln gesetzt. Foto: Gabi Strobel

Infos mit Insellandkarte sowie die Anmeldemöglichkeit: www.solilauf-virtuell.org und www.kisoboka.de