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Solilauf in St. Ingbert wieder virtuell

Für Kinder in Uganda : Solilauf in St. Ingbert wieder virtuell

In diesem Jahr soll ein Kindergarten-Bau in Uganda unterstützt werden.

Gerne hätte die Pfarrei Heiliger Ingobertus die Teilnehmer des Solilaufs im Mühlwaldstadion begrüßt. Doch da derzeit keine Gewähr gegeben werden kann, wie sich die Situation im September darstellt und die Gesundheit der über 1000 Teilnehmer und der zahlreichen Besucher oberste Priorität hat, hat sich das Orgateam dazu entschlossen, wieder das erfolgreiche Konzept des virtuellen Laufs vom letzten Jahr zu übernehmen. Vom 10. bis 12. September sind Solilauffreunde - an welchem Ort der Welt auch immer - eingeladen, innerhalb von 60 Stunden ein Zeichen der „sportlichen Nächstenliebe“ zu setzen. Die Solilauf-Community wird über die sozialen Medien miteinander verbunden sein, wo es darum gehen wird, wer wo mit wem unterwegs sein wird, wo welche kreative Aktivitäten angeboten werden. Die Teilnehmer melden ihre Ergebnisse und „Beweisfotos“ über die Internetseite, wo fortlaufend die Rangliste einsehbar sein wird.

Neu werden in diesem Jahr, vorausgesetzt, die Pandemieordnung lässt das zu, die sogenannten Solilauf-Inseln sein: Auch wenn die Teilnehmer nicht alle an einem Ort zusammenkommen können, so wünscht sich der Veranstalter, dass die einzelnen Teams einen festen Stützpunkt haben, um den herum die Teammitglieder dann laufen. Das können Pavillons im Wald, vor dem Firmengelände oder auf dem Fußballplatz sein. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Neu ist dieses Jahr auch die Partnerschaft mit der SV Elversberg. Der Fußballverein hat das Mühlwaldstadion gepachtet und freut sich, dass in Zukunft der Solilauf an seinem Spielort zu Gast sein wird. Aber schon in diesem Jahr fühlt sich die SV Elversberg dem Benefizevent verbunden. Schon jetzt laufen Gespräche über die Ausgestaltung der Partnerschaft. Schon im vergangenen Jahr wollte das Orgateam den Kindergartenbau in Uganda unterstützen, aber mit der Entscheidung für den virtuellen Lauf hatte man auf ein lokales Projekt gesetzt.

Doch 2021 will man wieder auf das Hilfsprojekt in Uganda zurückgreifen. „Wir laufen für Bildungschancen ugandischer Kinder. Gestaltet den Regenbogenspielplatz des Kindergartens mit!“, so lautet das Motto. Der 16. Solilauf unterstützt damit das Projekt des saarländischen Vereins Kisboka, der ausschließlich aus Spenden finanziert ist. Der Kindergarten ist fast fertig, aber es fehlt unter anderem noch die Außenanlage. „Wir freuen uns, nun einen deutlichen Beitrag zum Abschluss des Kindergartenbaus leisten zu können“, sagt Gabi Strobel vom Orgateam.

https://solilauf.org/