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Vortrag beleuchtet „Was lässt sich am Auge gut reparieren?"

Berthold Seitz vom UKS spricht : Was sich am Auge gut reparieren lässt

Im Rahmen des Wissenschaftsforums spricht der Direktor der Augenklinik am Uniklinikum in Homburg, Professor Berthold Seitz, in St. Ingbert.

Im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe bietet der MINT-Campus Alte Schmelz am Dienstag, 21. September, 19.30 Uhr, einen Vortrag zu dem Thema „Windschutzscheibe oder Motorschaden – Was lässt sich am Auge gut reparieren?“ an. Es referiert Professor  Berthold Seitz, Direktor der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg.  Die Veranstaltung findet wahrscheinlich online unter dem nachfolgenden Link https://t1p.de/td6e statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Grundsätzlich lässt sich das Auge mit einer Fotokamera vergleichen. Die Objektlinsen bestehen aus der Hornhaut und der menschlichen Linse. Der Film des Fotoapparats wird durch die Netzhaut (Retina) repräsentiert. Man kann das Auge aber auch mit einem Auto vergleichen, heißt es in der Pressemitteilung des Veranstalters. Die Windschutzscheibe muss klar und gut gekrümmt sein, um scharf zu sehen, während das Auto natürlich nur fährt, wenn der Motor gut läuft. Zum Motor zählen im übertragenen Sinn die Netzhaut und der Sehnerv. Viele dieser spannenden Vergleiche und wissenschaftlichen Erfahrungen sind an diesem 21. September zu hören und auch zu sehen. Kurzum: Durch minimal invasive mikrochirurgische Techniken sind „Windschutzscheibenprobleme“ am Auge sehr gut therapierbar. Dagegen ist der „Motorschaden“ am Auge typischerweise irreversibel und lässt sich auch von einem noch so guten Operateur nicht heilen, heißt es weiter.

Mehr davon bei dem sicherlich spannenden Vortrag des Homburger Augenexperten Seitz.