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Saarbrücken: Messe "Abi - was dann?" 2021 - das erwartet Schüler

Messe zu Studium- und Berufswahl : „Man kann nicht früh genug neugierig sein“ – Was Schüler bei „Abi – was dann?“ erwartet

Statt in der Saarbrücker Congresshalle findet die Studium- und Berufswahlmesse „Abi – was denn?“ in diesem Jahr wieder virtuell statt. 40 Aussteller sind dabei. Was bieten sie den angehenden Abiturienten?

„Man kann nicht früh genug neugierig sein“, sagt Joachim Malter mit Blick auf die Schülerinnen und Schüler, die im kommenden Jahr Abi machen. Er ist Projektverantwortlicher für die Studiums- und Berufsorientierungsmesse „Abi – was dann?“. Malter hofft, dass viele junge Leute neugierig sind und sich am kommenden Dienstag und Mittwoch, 14. und 15. September, auf der Messe über Möglichkeiten zu studieren oder eine Ausbildung zu machen informieren wollen. Wie im vergangenen Jahr findet „Abi – was dann?“ wegen Corona virtuell im Internet statt – unter der Webadresse www.abimesse.de. Malter hält die Messe für besonders wichtig, weil in den Schulen viele in der Vergangenheit üblichen Veranstaltungen zur Berufsorientierung wegen Corona ausfielen.

Organisatoren hoffen auf 4500 Schüler

  Frank Becker (links), der Vorsitzende des Fördervereins „Abi – was dann?“, und der Projektverantwortliche Joachim Malter hoffen, dass in diesem Jahr wie 2020 wieder 4500 Schüler an der Messe teilnehmen.
Frank Becker (links), der Vorsitzende des Fördervereins „Abi – was dann?“, und der Projektverantwortliche Joachim Malter hoffen, dass in diesem Jahr wie 2020 wieder 4500 Schüler an der Messe teilnehmen. Foto: Oliver Dietze

Rund 70 Schulen im Saarland, dem angrenzenden Rheinland-Pfalz und aus Lothringen seien im Vorfeld eingebunden worden. Bis Freitag hätten die Organisatoren 3500 Anmeldungen registriert. Malter und Frank Becker, der Vorsitzende des Fördervereins „Abi – was dann?“, hoffen, dass noch mehr hinzukommen und das Niveau aus dem vergangenen Jahr erreicht wird, als 4500 Teilnehmer gezählt worden seien.

40 Aussteller präsentieren ihre Studien- und Ausbildungswege. Darunter verschiedene Hochschulen der Region: die Universität des Saarlandes, die Unis Trier und Koblenz-Landau sowie weitere Hochschulen unter anderem aus Saarbrücken, Trier und Kaiserslautern. Darüber hinaus sind Kammern, Ministerien und auch Bundeswehr und Zoll vertreten. Und eine Reihe von Firmen wie die Saarbrücker Cosmos Versicherung, die Globus-Handelsgruppe, das Klinikum Saarbrücken, der Türen- und Torehersteller Hörmann, Siemens und Bosch.

Chats mit Ausstellern

Schüler können an den beiden Messetagen jeweils von 10 bis 18 Uhr in Chats mit den Ausstellern Kontakt aufnehmen und rund um die Uhr Vorträge, Videos und Infos der Anbieter anschauen und anhören. Darüber hinaus gibt es einen Berufe-Check, ein interaktives Programm, das Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach einem zu ihren Neigungen und Stärken passenden Studium oder Ausbildungsgang unterstützt.

Die Zahl der beteiligten Unternehmen ist allerdings deutlich geringer als bei früheren Messen, die in der Saarbrücker Congresshalle stattfanden. Die virtuelle Begegnung reiche offenbar so manchen Firmen nicht, sie wollten die angehenden Abiturienten lieber persönlich kennenlernen, sagt Malter. Im kommenden Jahr soll „Abi – was dann?“ möglichst nicht nur virtuell angeboten werden. Veranstaltungsort soll die Saarlandhalle sein. Unternehmen, die an der virtuellen Messe nicht teilnehmen, hätten bereits signalisiert, dann dabei sein zu wollen.

„Abi – was dann?“ ist eine Initiative aller saarländischen und einiger rheinland-pfälzischen Rotary Clubs. Die Messe gibt es seit dem Jahr 2003.

www.abimesse.de