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Saarland: Für diesen Schwertransport mussten sogar Ampeln abgebaut werden

Mächtige Bauteile unterwegs : Für diesen Schwertransport durch das Saarland mussten sogar Ampeln abgebaut werden (mit Bildergalerie)

Erneut hat ein mächtiger Schwertransport – zwei Separatoren und zwei Wärmetauscher – das Saarland durchquert. Am ersten Tag ging es von der Firma Leffer in Dudweiler über die Schwerlaststrecke im Nordsaarland bis nach Theley, am Sonntag dann die restliche Strecke weiter bis zum Saarhafen Saarlouis-Dillingen.

An Tag 1 sorgte ein geplatzter Hydraulikschlauch für einen kurzen unfreiwilligen Stopp bei Alsweiler, aber nach erfolgreicher Reparatur ging es bereits 45 Minuten später weiter. Pünktlich um 11 Uhr trafen die beiden großen Separatoren am Sonntagmorgen am Hafen ein, nachdem der Transport morgens um 7 Uhr gestartet war. Die beiden dazugehörigen Wärmetauscher waren bereits früher angekommen, sodass mit ihrer Verladung am frühen Sonntagmorgen begonnen werden konnte.

Mit zwei leistungsstarken Autokränen wurden die beiden Separatoren zügig in das bereits wartende Binnenschiff verladen, der größere – 23 Meter lang, drei Meter breit und 5,6 Meter hoch – wog 276 Tonnen, der kleinere 166 Tonnen. Mit ihm geht es weiter nach Rotterdam und von dort aus mit einem Seeschiff zur Hafenstadt Laem Chabong am Golf von Thailand. Endstation ist ein schwimmender Produktionsspeicher im Bacalhau-Feld vor der Küste Brasiliens.

Auf ihrem Weg von der Firma Leffer über die Schwerlaststrecke im Nordsaarland wurde der Transport von erfahrenen Spezialkräften der Polizei begleitet, sodass die Tieflader mit ihrer gewichtigen Ladung mit Übergröße zügig vorankamen. Unterwegs mussten zum Teil Ampeln und Lampen aus dem Weg geräumt beziehungsweise gedreht werden.