1. Saarland
  2. Saarlouis
  3. Kolumnen

Bistum Trier beteiligt sich nicht an der Sanierung der Kita Gresaubach

Kommentar Kita Gresaubach : Wie Gottes M?hlen mahlen

Nach jahrelanger Hinhaltetaktik hat sich das Bistum Trier jetzt ge?u?ert. Aus wirtschaftlichen Gr?nden wird es keine finanzielle Beteiligung an der Sanierung der Kita Gresaubach geben.

Man muss nur lange genug warten. Erstens, bis man eine Antwort bekommt und zweitens bis die Kosten so hoch sind, dass es sich wirtschaftlich nicht mehr rechnet. Traurig so ein Vorgehen.

Mehr als zehn Jahre hat es gedauert, bis klar ist, dass die Kosten f?r eine Sanierung der Kita zu hoch sind und das Bistum sich nicht beteiligen kann. Unglaublich, aber wahr. Da wurde gepr?ft, gerechnet, verhandelt, zwischenzeitlich sogar der Bauantrag aktualisiert. Dabei haben nicht nur die Kinder und Eltern und die Angestellten das Beste aus der Situation gemacht. Trotz widriger Umst?nde, denn die Kita entspricht schon lange nicht mehr den heutigen, baulichen Anforderungen. Hinter vorgehaltener Hand wird auch dem Ortsvorsteher vorgeworfen, er trage Mitschuld an der Misere. Als Ortsvorsteher habe er mehr Druck auf das Bistum aus?ben und nicht warten sollen, bis was passiert. Aber ihm waren die H?nde gebunden.

Jetzt, wo die Katze aus dem Sack ist, kann die Stadt Lebach zeigen, ob ihr die Kita lieb (und teuer) genug ist. Ein Neubau w?re sicher die beste L?sung. Man stelle sich vor, die Stadt Lebach h?tte vor zehn Jahren die Kita ?bernommen und einen neuen Kindergarten gebaut, der damals deutlich g?nstiger geworden w?re. Heute w?rde niemand mehr davon sprechen, und die Kinder w?rden seit vielen Jahren schon in neuen R?umen spielen.