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Kolumne Apropos: Nicole Bastong weiß, wofür Masken gut sind

Kolumne Apropos : Endlich mal am Fenster lecken

Kaum sinken die Temperaturen, steigt die Akzeptanz der Masken. Kein Wunder, haben wir doch im vorigen Winter schon Erfahrungen gesammelt und wissen deshalb im zweiten Pandemiewinter, dass so eine Maske, besonders die mollige FFP2, ein tauglicher Gesichtswärmer ist.

Alle, die sich, wie ich, schon lange einen Nasenwärmer für den Winter gewünscht haben, aber auch aus modischen Gründen davon abgesehen haben, sich einen zu stricken, ist nun geholfen.

Und die Maske hat, neben der Wärmung, durchaus weitere Vorteile. So ist es etwa völlig egal, ob bei der Kälte die Nase ständig tropft, was sie ja gerne mal tut – die Maske saugt alles auf. (An dieser Stelle der wiederholte und dringende Appell, sie auch mal zu wechseln!)

Einen nicht von der Hand zu weisenden Vorteil hat mein kleiner Sohn neulich auf einer längeren Zugfahrt entdeckt. Da er unter sechs Jahre alt  ist, muss er eigentlich keine tragen, aber das Argument „Schlaue Kinder tragen Masken“ hat ihn doch überzeugt. Nachdem er eine Weile am ICE-Fenster klebte und rausschaute, meinte er plötzlich strahlend: „Mama, weißt du, was das Tolle an der Maske ist? Man kann an der Scheibe lecken, ohne dass man Corona kriegt!“