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Krankenhaus Lebach laut ctt „auf dem richtigen Weg“

Aktueller Stand : Krankenhaus Lebach laut ctt „auf dem richtigen Weg“

Die Geschäftsführerin der ctt, Dr. Monika Berg, nahm jüngst gemeinsam mit Ärzten und der Mitarbeitervertretung an der Sitzung des Lebacher Stadtrates teil. Sie sprach dabei über den aktuellen Planungstand zum Lebacher Krankenhaus.

Es gebe ein klares Konzept, so ihre die Kernaussage. Man müsse die Medizin an moderne Voraussetzungen anpassen und die Klinik neu ausrichten. Wege vereinfachen und im Hinblick auf Patientenbedürfnisse optimieren – das sei das Ziel der Neuausrichtung mit dem Schwerpunkt „Altersmedizin“, wie es in einer Pressemitteilung weiter heißt. Dabei spiele auch die Verzahnung von ambulanten und stationären Angeboten eine entscheidende Rolle, um eine Verbesserung der Gesamtversorgung zu erreichen.

In Gesprächen mit niedergelassenen Ärzten wurden Forderungen nach einer Gastro-Endoskopie laut. Die Anschaffung von Endoskopen der neuesten Generation und die Eröffnung des Endoskopiezentrums vor wenigen Wochen sei ein erster Meilenstein der Neuausrichtung und der medizinischen Zukunft.

Zum Stand des geplanten Neubauverfahrens skizzierte Berg den Verlauf der Gespräche mit dem Ministerium. Nachdem das Land am 30. November 2020 grünes Licht signalisiert habe, folgten Gespräche zur Vorgehensweise. So sei beispielsweise eine europaweite Ausschreibung Pflicht. Zum 1. April 2021 sei der Antrag auf Aufnahme in die Investitionsplanung gestellt worden. Nach Monaten der Planungen soll in diesen Tagen ein erstes 3D-Modell vorliegen, in dem die Neubaupläne dargestellt werden. Der Bauzeitplan sehe derzeit eine Bauzeit bis zum Jahr 2025 vor.

Parallel wurde das Konzept „Altersmedizin“ weiterentwickelt und konkretisiert, neue Pflegekräfte wurden rekrutiert und Ärzte verpflichtet. Zum 1. Oktober wurde die letzte freie Chefarztstelle besetzt. Die Akquise von Pflegekräften gehe kontinuierlich weiter.

Berg erklärt, dass das Haus derzeit fast über die doppelte Anzahl an Patienten verfüge wie zu Jahresbeginn. Das Ziel, dauerhaft eine 85-prozentige Belegung zu erreichen, sei seit Wochen durchgehend realisiert. Dies führt die Geschäftsführerin auf das wiedererlangte Vertrauen der Patienten in das Haus zurück. Berg ist sich sicher: „Wir sind gemeinsam mit unserem Mitarbeiter-Team auf dem richtigen Weg.“