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Ein Geheimtipp für sportliche Familien: der Prims-Theel-Erlebnisweg

Familienfreundliche Radtouren : Dieser Weg ist echt ein Erlebnis

Von Asien an die Prims sind es nur ein paar Kilometer: Der Prims-Theel-Erlebnisweg bietet viel Sehenswertes.

Am letzten Ferien-Wochenende geht auch unsere Serie mit Familien-Radtouren in die letzte Runde. Und dazu haben wir uns eine schöne und abwechslungsreiche Tour ausgesucht, die abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten liegt, uns aber immer wieder mit schönen Ausblicken begeistert hat.

 SZ-Familien-Radtour 11: Prims-Theel-Erlebnisweg mit Lebacher Runde
SZ-Familien-Radtour 11: Prims-Theel-Erlebnisweg mit Lebacher Runde Foto: SZ/Müller, Astrid

Der Prims-Theel-Erlebnisweg ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinden Schmelz, Nalbach und der Stadt Lebach. Als offizielle Streckenlänge werden sieben Kilometer im Flyer der Kommunen angegeben, doch allein vom Bahnhof Lebach nach Nalbach sind es rund zehn Kilometer. Die Verbindung von Schmelz über Primsweiler an die Theel lassen wir diesmal außen vor, da wir diesen Abschnitt bereits auf dem Primsradweg (Teil 6) gefahren sind.

  In Körprich laden einige Ausflugslokale, Restaurants und Biergärten zur Rast – wie hier das Gasthaus Spurk. Die Kinder können sich an Fontänen austoben.
In Körprich laden einige Ausflugslokale, Restaurants und Biergärten zur Rast – wie hier das Gasthaus Spurk. Die Kinder können sich an Fontänen austoben. Foto: ajk

Der flache und weitestgehend barrierefreie Weg erschließt die reizvolle Naturlandschaft der Prims- und Theel-Auen. Entlang der beiden Gewässer laden zahlreiche kleine Weiher-Anlagen immer wieder zur Rast – oder zum Picknick – ein.

 Zwischen Körprich und Bilsdorf zeigt sich die wilde Prims in ihrer ganzen Schönheit.
Zwischen Körprich und Bilsdorf zeigt sich die wilde Prims in ihrer ganzen Schönheit. Foto: ajk

Wir starten in Lebach am Bahnhof – und, ja wir geben es zu, bevor es losgeht, gönnen wir uns dort erstmal ein Eis. Ein bisschen gibt es ja in den nächsten Stunden zu verbrennen – und bei Sorten wie Limone-Basilikum, Saure Sahne, Panna Cotta oder Joghurt-Himbeer-Crumble können wir nicht nein sagen. Die Kinder sowieso nicht. Danach geht es aber aufs Rad. Sehenswert ist natürlich der Asiatische Garten in Lebach direkt an der Theel, den wir gleich nach dem Start passieren. Nach vier flachen Kilometern verlässt der Radweg dann die Theel, führt ab Knorscheid bis Körprich kurzzeitig entlang der Landstraße. In Körprich biegen wir kurz nach dem Ortseingang links in die Waldstraße, bevor wir über die Kapellenstraße auf die Bahnhofstraße stoßen. Der folgen wir kurz bis zum Gasthaus Spurk. Hier können wir eine Pause einlegen, während die Kinder mit den Rädern rechts vom Gasthaus durch sprudelnde Wasserfontänen fahren können.

  Postkarten-Motiv: Die Prims-Auen bieten wunderschöne Ausblicke.
Postkarten-Motiv: Die Prims-Auen bieten wunderschöne Ausblicke. Foto: ajk

Danach folgt der landschaftlich schönste Abschnitt mit den Weihern und Teichen der Prims-Aue. Erst bei Kilometer zehn hinter Bilsdorf müssen wir wieder an die Straße, um nach Nalbach zu gelangen. Nach einer kurzen Rast in einem der Cafés können wir entscheiden, ob wir die gleiche Strecke zurücknehmen – dann kommen wir auf gesamt 20 Kilometer. Oder ob wir als Rückweg die „Lebacher Runde“ wählen. Die ist anstrengender, bietet aber auch schöne Aussichten. Gleich hinter der Nalbacher Kirche geht es mit fast zehn Prozent recht steil nach oben. Auf der Höhe zwischen Nalbach und Piesbach hat man dafür traumhafte Ausblicke in Richtung Hoxberg. In Piesbach, erneut hinter der Kirche, folgt die nächste giftige Rampe mit über zehn Prozent zum höchsten Punkt unserer Tour. Doch jedem Anstieg folgt in aller Regel eine rasante Abfahrt.

 An den Kirchen führt der Weg natürlich nach oben: die erste Steigung gleich in Nalbach.  Foto: Künkeler
An den Kirchen führt der Weg natürlich nach oben: die erste Steigung gleich in Nalbach. Foto: Künkeler Foto: ajk

Die führt uns ab Kilometer 16 runter ins Primstal nach Hüttersdorf und Primsweiler. Die Tour ist übrigens als „Lebacher Runde“ weiterhin gut ausgeschildert, führt über meist asphaltierte Wege. Hinter Primsweiler, wir sind bald zurück auf dem Primstal-Radweg, geht es nochmals nach oben: eine kurze Rampe, ansonsten mit moderaten vier bis fünf Prozent. Der Weg durch den Wald führt im Taubental nochmals rasant runter, zurück in die Theelstadt. Nach 25 Kilometern ist unser Ziel erreicht.

  Die Mühen des Aufstiegs haben sich gelohnt: Traumhafte Fernblicke wie hier zum Hoxberg entschädigen die Radler auf den Höhen bei Piesbach.
Die Mühen des Aufstiegs haben sich gelohnt: Traumhafte Fernblicke wie hier zum Hoxberg entschädigen die Radler auf den Höhen bei Piesbach. Foto: ajk

Ende der Serie