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Rund um die Primstalsperre: Rund um die Primstalsperre

Serie: Familienfreundliche Radtouren, Teil 9 : Wo die Sterne zum Greifen nah sind

Rund um die Primstalsperre in Nonnweiler gibt’s viel zu sehen und zu erleben. Und nach dem Radeln wird gerodelt.

Erst eine schöne Radtour – und dann rutschen, rodeln und auf einem Abenteuerspielplatz austoben. Unsere heutige Tour lässt sich hervorragend mit einem Abstecher ans Freizeitzentrum Peterberg kombinieren. Und dort haben die Kinder dann die freie Auswahl: Sommerrodelbahn, Rutschenparadies und der Themenspielplatz „Druidendorf“  machen den Tag perfekt.

 Rund um den Nonnweiler Stausee
Rund um den Nonnweiler Stausee Foto: SZ/Müller, Astrid

Zuerst aber geht es an die Primstalsperre. Folgt man ab der Stau-Mauer dem ausgeschilderten Rundweg kommt man auf zwölf nur leicht kupierte Kilometer. Wir radeln schon am Parkplatz los, der zwar oft überfüllt ist, aber davon lassen wir uns nicht abschrecken. Rund um den See ist es deutlich ruhiger, wir können die herrliche Landschaft genießen.

 Der keltische Ringwall ist nur einen Katzensprung entfernt.
Der keltische Ringwall ist nur einen Katzensprung entfernt. Foto: Bonenberger & Klos/B&K

Auch ansonsten gibt es einiges zu bestaunen: angefangen von den technischen Bauwerken der Talsperre und der mächtigen Staumauer, hinter der sich auf einer Fläche von 96 Hektar mit einer durchschnittlichen Tiefe von 45 Metern 20 Millionen Kubikmeter Wasser aufstauen. Rund um den See ist zudem ein lehrreicher Planetenweg angelegt. Und am nordöstlichen Ausläufer des Sees sollte man sich unbedingt den „Züscher Hammer“ ansehen.

  Aus Mehring an der Mosel kommen diese Radler an die Primstalsperre. Die kurze Steigung kurz vor dem Züscher Hammer hat‘s in sich, lohnt sich aber.
Aus Mehring an der Mosel kommen diese Radler an die Primstalsperre. Die kurze Steigung kurz vor dem Züscher Hammer hat‘s in sich, lohnt sich aber. Foto: ajk

Von dem ehemaligen Hüttenwerk des 19. Jahrhunderts sind noch einige Grundmauern und das alte Hammerwerk erhalten. Der Abstecher bringt zwar zwei zusätzliche Rad-Kilometer und einen Besuch in Rheinland-Pfalz (schließlich gehört Züsch schon zu Hermeskeil), ist aber absolut lohnenswert. Zudem entgeht man dadurch der relativ steilen Abfahrt runter zur kurzen, aber schmalen Brücke über den See, die schnell zum Nadelöhr für Radfahrer und Wanderer wird.

 Ebenfalls absolut sehenswert: Wie der Ringwall ist auch der Züscher Hammer einen kleinen Abstecher wert.
Ebenfalls absolut sehenswert: Wie der Ringwall ist auch der Züscher Hammer einen kleinen Abstecher wert. Foto: ajk

Auch eine weitere Sehenswürdigkeit lässt sich durchaus noch mit dem Rad bewältigen: in etwa zwei Kilometer Entfernung der Keltische Ringwall Otzenhausen, der Weg ist ausgeschildert.

  Pause mit Panoramablick: Immer wieder laden Bänke zum Verweilen ein – mit herrlicher Aussicht über den See. Und nein, es ist kein norwegischer  Fjord. Foto: ajk
Pause mit Panoramablick: Immer wieder laden Bänke zum Verweilen ein – mit herrlicher Aussicht über den See. Und nein, es ist kein norwegischer  Fjord. Foto: ajk Foto: ajk
 In Braunshausen lockt der Themenspielplatz „Druidendorf“ neben der Bobbahn zum Toben.
In Braunshausen lockt der Themenspielplatz „Druidendorf“ neben der Bobbahn zum Toben. Foto: Bonenberger & Klos/B&K

Einige Kilometer weiter folgen wir der zweiten Ausbuchtung des Sees mit dem Prims-Zufluss. Hier sollte man dann doch die Brücke über den See nehmen.  Mit dem Abstecher nach Züsch kommt man insgesamt dann doch eher auf 15 oder mit dem Wall sogar auf 20 Kilometer Tour-Länge. Erfrischen kann man sich nach der Rückkehr am Imbiss am Staudamm – oder man nutzt die gastronomischen Angebote in der gut einen Kilometer entfernten Gemeinde Nonnweiler.