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Fußball-Saarlandliga: FV Schwalbach empfängt den VfL Primstal

Fußball-Saarlandliga : Schlechte Nachricht für den FV Schwalbach: Schäfer muss wohl noch ein Mal zuschauen

Im zweiten Versuch hat es funktioniert: Bereits 2018 wollte sich Fußball-Saarlandligist FV Schwalbach die Dienste von Mittelfeldspieler Matthias Schäfer sichern. Doch damals sagte er ab – und entschied sich stattdessen für einen Wechsel vom Verbandligisten FSV Hemmersdorf zum Schwalbacher Ligakonkurrenten SV Mettlach.

In diesem Sommer ist der 31-Jährige nun aber doch nach Schwalbach gekommen. Dafür waren mehrere Gründe ausschlaggebend: Zum einen wäre da die räumliche Nähe. Schäfer wohnt mit seiner Freundin Eileen in Schwalbach. „Vor zwei Monaten kam unsere Tochter Malia zur Welt“, erzählt der Mittelfeldspieler. Aufgrund dessen wollte der 31-Jährige nicht mehr so weit fahren, um seinem Hobby nachzugehen. „Es ist da schon ein Unterschied, ob ich in zwei Minuten auf dem Sportplatz bin, oder ob ich eine dreiviertel Stunde fahre“, erläutert Schäfer. „Außerdem kenne ich Trainer Sebastian Saia schon länger. Wir haben ganz früher sogar schon mal beim FC Ensdorf zusammen gespielt.“

Und auch von der sportlichen Qualität seines neuen Clubs ist der 31-Jährige, der in Zweibrücken als Einkäufer für eine Baumaschinenfirma arbeitet, überzeugt: „Die Mannschaft ist gut aufgestellt. Nur leider haben wir Verletzungspech – und zudem haben wir zu wenig Punkte für den Aufwand, den wir betreiben, geholt.“

Das macht auch der Blick auf die Tabelle deutlich: Mit nur einem Sieg aus sieben Begegnungen steht Schwalbach auf dem vorletzten Platz – und nun warten gleich drei ganz wichtige Duelle in Serie auf die Grün-Weißen.

An diesem Sonntag empfängt das Saia-Team um 15.30 Uhr den Tabellenelften VfL Primstal, der vier Zähler mehr als der FV hat. Eine Woche später ist Schwalbach im Kreisduell beim sieglosen Schlusslicht FV Siersburg zu Gast, am 26. September empfängt die Mannschaft den Tabellen-13. SF Köllerbach.

Die erste dieser drei Partien wird Schäfer wohl verpassen. Denn ausgerechnet im Duell gegen seinen Ex-Club Mettlach-Merzig vor 14 Tagen (1:2) zog sich der 31-Jährige nach rund 20 Minuten einen Muskelfaserriss zu. „Ich hatte schon ein paar Tage vorher Probleme mit dem Muskel, habe aber gedacht, dass es gehen würde“, erklärt er.

Wegen der Verletzung verpasste Schäfer am vergangenen Samstag auch die 0:1-Niederlage seiner Mannschaft im Kellerduell beim FV Bischmisheim und vier Tage danach den 6:0-Sieg beim Landesligisten SV Düren-Bedersdorf im Saarlandpokal. Am Freitag wollte Schäfer wieder ins Training einsteigen. „Ich glaube aber nicht, dass ich für das Spiel gegen Primstal dann schon wieder fit bin. Eine Woche später sollte es aber wieder gehen“, verriet der 31-Jährige.

Für seinen Trainer wird es ein schwer zu kompensierender Ausfall. Denn Schäfer hat sich bei seinem neuen Verein schnell einen Stammplatz erarbeitet. Vor der Verletzung stand der Routinier in nahezu allen Begegnungen von der ersten bis zur letzten Minute auf dem Feld. Lediglich im ersten Saisonspiel gegen die Spvgg. Quierschied (1:6) wurde er 60 Sekunden vor Schluss ausgewechselt.