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Ho, Ho, Ho, hieß es in mehreren Kreiskommunen

Nikolausaktionen : Ho, Ho, Ho, hieß es in mehreren Kommunen

Im St. Wendeler Land war am Sonntag und Montag der Heilige Mann unterwegs, um den Kindern in Zeiten der Pandemie eine Freude zu machen.

Der Nikolaus war trotz Pandemie auch in diesem Jahr in mehreren Kommunen im St. Wendeler Land unterwegs, darunter Leitersweiler, Eitzweiler, Winterbach und Dörrenbach. Wegen der Corona-Pandemie ist in diesem Jahr in Leitersweiler alles anders und so konnte der Adventsmarkt nicht stattfinden. Der Nikolaus war bei dem Markt stets ein gern gesehener Gast und verlieh dieser vorweihnachtlichen Zusammenkunft ein besonderes Flair. Für die Kinder brachte er immer Tüten mit Süßigkeiten mit.

Das sollte auch in diesem Jahr den Kindern nicht vorenthalten werden. Ortsvorsteher Bernd Closter bestellte persönlich den heiligen Mann und besuchte mit ihm unter Beachtung der Corona-Regeln am Sonntagnachmittag alle Kinder des Ortes. Nikolaus und Knecht Ruprecht ritten mit ihren Pferden durch den Ort, und St. Nikolaus begrüßte alle Kinder an der Haustür und übergab, bei genügend Abstand, je eine Tüte mit Süßigkeiten. Alle Kinder freuten sich sehr und auch die Erwachsenen hatten ihre Freude. Ortsvorsteher Closter führte genau Buch und hakte jeden Kurzbesuch auf seiner Liste ab, damit ja kein Kind vergessen wurde.

Auch in diesem Jahr hatte sich der CDU-Stadtverband St. Wendel wieder etwas ganz Besonderes für die Kinder in den Stadtteilen und der Stadt am Nikolausabend ausgedacht. Am Sonntagabend nämlich war der Nikolaus im Auftrag des CDU-Stadtverbands St. Wendel von Haus und zu Haus unterwegs, um den Kindern eine kleine Freude zu machen. Alexander Zeyer, Vorsitzender des CDU-Stadtverbands St. Wendel: „Es hat wieder richtig Spaß gemacht, mit dem Nikolaus von Haus zu Haus fahren und die Kinder zu beschenken. Mit den kleinen Geschenken des Nikolaus’ wollten wir den Kleinen eine Freude bereiten. Ich glaube, das ist uns gelungen. Viele Karten und kleine Aufmerksamkeiten der Kinder für den Nikolaus zeugen davon, dass sich die Kinder sehr gefreut haben.“

Auch in Eitzweiler war der Weihnachtsmann unterwegs, um den Kleinen eine Freude zu bereiten. Der Weihnachtsmann (Gerd Gelzleichter) in Begleitung des Ortsvorstehers Gerald Linn startete am 6. Dezember mit einem vollgeladenen und weihnachtlich geschmückten Bollerwagen. In der Kuseler Straße winkten und hupten viele Autofahrer zum Gruß an den Weihnachtsmann. Dieser bescherte mehr als 25 Kinder und Jugendliche, indem er die Weihnachtstüten vor ihren Haustüren abstellte. Dabei haben viele Kinder erwartungsfroh hinter den Fenstern gestanden und dem Weihnachtsmann zugewunken. „Es war wieder eine tolle und gut angenommene Aktion“, sagt Ortsvorsteher Linn. „Trotzdem hoffen wir, bei dieser Weihnachtsfeier ab dem nächsten Jahr wieder auf unseren angestammten Platz auf dem Spiel- und Festplatz in Etzwies zurückkehren zu können.“

In Winterbach hat der Besuch des Heiligen Nikolaus’ in der katholischen Kita Winterbach eine lange Tradition und ist fester Bestandteil der jährlichen internen Aktionen. In vielfältiger Weise erfahren die Kinder Wissenswertes über das Leben und Wirken des Heiligen Nikolauses. Die Corona-Pandemie und ihre Kontaktbeschränkungen verlangten in den vergangenen zwei Jahren sehr viel von den Kindern ab. Gemeinsam im Team wurde überlegt, wie eine Corona-konforme Alternative trotz aller Widrigkeiten machbar wäre. So erinnerte man sich an die bekannten Verse: „Aus dem Fenster schau ich raus, suche nach dem Nikolaus. Mit dem Stabe so gebogen, kommt er durch das Dorf gezogen. Da winkt mir einer zu, Nikolaus das bist ja du!“. In diesem Jahr kündigte er sich daher höchstpersönlich an. Die Kinder versammelten sich in ihren Gruppenräumen, um mit Spannung den Nikolaus zu begrüßen. Und dann kam er ins Freigelände des Kindergartens Er machte sich mit seinem Glöckchen bemerkbar, und schon herrschte Stille bei den Jüngsten des Dorfes. Der Vorhang der Fenster öffnete sich, die Kinderaugen begannen zu strahlen. Vor ihnen stand am offenen Fenster der Mann mit Bischofsgewand, Mitra und Stab.

Die Kinder sangen ihm Lieder, Gedichte wurden vorgetragen. Er plauderte mit den Jungs und Mädels, erzählte von dem weiten Weg, den er zurückgelegt habe. Der Heilige Nikolaus wusste, wie immer, über die guten Taten der Kinder zu berichten und versprach, auch im nächsten Jahr wieder zu kommen. Er hatte für jedes Kind ein kleines Geschenk mitgebracht. Diese Präsente stiftete die Interessengemeinschaft Winterbacher Vereine. Da die Nikolausaktion als Teil  der Feuerzangenbowle-Nacht in diesem Jahr ausfiel, waren die Organisatoren daher gerne bereit, den örtlichen Kindergarten mit dieser Aktion zu unterstützen.

 In Leitersweiler machte der Heilige Mann rund 50 Kindern eine Freude.
In Leitersweiler machte der Heilige Mann rund 50 Kindern eine Freude. Foto: Hans-Jürgen Loch

Wegen der schwierigen Situation  in diesem Jahr ist auch in Dörrenbach  vieles anders gelaufen. Der gewohnte Weihnachtsmarkt konnte nicht stattfinden, und der Nikolaus der Dorfinteressengemeinschaft konnte die Kinder dort nicht bescheren, teilt ein Ortssprecher mit. So wurden die Nikolaustüten befüllt und von der Dorfinteressengemeinschaft und Ortsvorsteher Dieter Bleimehl unter Einhaltung der Kontaktregeln, nach  einem kurzen Klingeln an die Haustür gehängt und die Kleinsten in Dörrenbach beschenkt. „Wir hoffen alle, dass wir im nächsten Jahr die Nikolausbescherung wie in den Jahren zuvor durchführen können“, heißt es vonseiten des Ortssprechers weiter.