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Marienhaus Klinikum St. Wendel: Investitionen von 78 Millionen Euro geplant

Marienhaus Klinikum St. Wendel : Investitionen in Höhe von 78 Millionen Euro geplant

Staatssekretär Stephan Kolling (CDU) hat den Kreistag St. Wendel über die Weiterentwicklung des Marienhaus Klinikums informiert.

Nach der Zusammenlegung der Standorte Ottweiler und St. Wendel solle nun das medizinische Angebot am St. Wendeler Krankenhaus vergrößert werden. Zudem seien bauliche Ergänzungen und Sanierungen geplant. Das Klinikum mit 421 Betten werde auch in Zukunft ein wichtiger Gesundheitsversorger sein. Der Träger wolle bis zum Jahr 2028 Investitionen von mehr als 78 Millionen Euro anstoßen. „Durch die Investitionen und die damit einhergehenden Modernisierungen und weiteren medizinischen Angebote sollen optimale Behandlungsabläufe für alle Saarländer etabliert werden. Der Standort wird dadurch nachhaltig gestärkt werden“, betonte der Staatssekretär.

In der Fortschreibung des Krankenhausplans sei für die Modernisierung des Klinikums die Grundlage gelegt worden. Eine überregionale Spezialeinheit für Schlaganfall-Patienten, konservative Orthopädie, zwei Herzkatheterlabore und eine neue Intensivstation sollen ein Aushängeschilder für den Standort sein. Auch das interdisziplinäre Gefäßzentrum und die konservative Orthopädie würden Alleinstellungsmerkmale darstellen. Zudem werde eine neue Notaufnahme, ein neuer Operationsbereich, ein saniertes Haupthaus sowie eine moderne Geburtshilfe eingerichtet. Geburten, Geburtsbetreuung, Kaiserschnitte und Facharztstandard bleiben laut Kolling erhalten. Auch sollen die Kreißsäle verschönert und Familienzimmer eingerichtet werden. Land und Bund würden die Maßnahmen sowie den digitalen Ausbau finanziell unterstützen, versprach der Staatssekretär abschließend.