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Handball: HSG Nordsaar vor dem Saisonstart in der Saarlandliga

Handball-Saarlandliga : Nordsaar hat viele Abgänge zu verkraften

Saarlandliga-Handballer starten mit einem Heimspiel gegen Brotdorf und einem runderneuerten Team in die Saison.

„Wir müssen alles geben, um die Spielklasse zu halten.“ Trainer Krzysztof Wroblewski weiß, dass auf die Saarlandliga-Handballer der HSG Nordsaar in dieser Saison eine schwere Aufgabe zukommt. Daher versammelt er die Spieler vor jedem Training zu einem Kreis und schwört sie ein. Denn an diesem Sonntag um 19 Uhr wird es nun ernst, dann startet die HSG ihre Mission Klassenverbleib mit einem Heimspiel in der Marpinger Sporthalle gegen den TuS Brotdorf. „Wir müssen an uns als Team glauben, dann können wir unser Ziel erreichen“, sagt der Trainer.

Zum Saisonstart wird die HSG Nordsaar ihren Zuschauern eine völlig neue Mannschaft vorstellen. Langjährige Leistungsträger wie Torhüter Daniel Mörsdorf und Torjäger Sebastian Stoll haben ihre Laufbahn beendet. Kreisläufer Joshua Wolf ist zu Oberligist HF Illtal gewechselt. Jonas Hubertus wirft seine Tore nun für den Verbandsligisten RW Schaumberg. Und Schlussmann Sven Guthörl macht die Kiste bei den Black Bulls Urexweiler dicht. Zudem haben sich auch Joschi Wagner und Oliver Zeitz dem Verbandsligsten aus dem Nachbarort angeschlossen.

„Wir haben eine junge und gute Gruppe, die einfach zu führen ist“, beschreibt Wroblewski seine runderneuerte Mannschaft. Doch auch auf seinen langjährigen Weggefährten Marko Heidemann muss Wroblewski verzichten. Der hat im Frühjahr nach vier Jahren seinen Trainerposten zur Verfügung gestellt. Übrig geblieben vom Aufgebot aus der abgebrochenen Saison sind Daniel Dörr, Eric Grünemeier, Tobias Hans, Jan Hippchen, Manuel Schmitt, Jan-Luca Schön und Marco Becker. „Alle Spieler, die neu dazugekommen sind, stammen aus der eigenen Jugend“, erläutert Wroblewski. Rückraum-Spieler Justus Linnenbach ist bereits in der Saarlandliga zum Einsatz gekommen. Für Sebastian König, Johannes Turich, Marcel Urhahn, Elias Wagner, Wieland Welsch. Fabian Möhlecke, Jonas Birtel und Yannik Teichmann ist die Spielklasse hingegen Neuland. „Die Mischung stimmt. Die Mannschaft hat den perfekten Umgang miteinander gefunden“, hat der Trainer festgestellt.

Nun hofft er, dass sich die Akteure auch im Ligabetrieb zu einer Mannschaft für die Zukunft entwickeln. „Es werden kleine Schritte werden“, fürchtet Wroblewski und erklärt: „Wir sind völlig auf uns allein gestellt, weil es bei der HSG keine zweite Mannschaft mehr gibt.“ Die Vorbereitungsphase auf die Spielrunde bezeichnet er als „lang, hart und gut. Die Spieler mussten sich ja zuerst wieder reinfinden, weil wegen Corona lange Zeit nichts lief“, so der Übungsleiter. Die Auftritte in den Testspielen seien zufriedenstellend verlaufen. „Die positive Atmosphäre müssen wir jetzt mit in die Saison nehmen“, fordert der Trainer. „Wir haben uns für den Saisonstart gut vorbereitet und wollen jetzt zeigen, was wir können.“