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Triathlon: Top-Race Germany mit Saarlandmeisterschaft am Bostalsee

Triathlon : Triathleten kämpfen um die Landestitel

Im Rahmen des Top-Race-Triathlons werden an diesem Sonntag am Bos­talsee auch die Saarlandmeister ermittelt. Die Veranstaltung stand lange Zeit auf der Kippe.

Es war eine enge und spannende Angelegenheit: Vor zwei Jahren lieferten sich Yves Becker (DJK SG St. Ingbert) und Till Speicher (LAZ Saarbrücken) am Bostalsee einen heißen Triathlon-Wettkampf über die Olympische Distanz. Am Ende gewann Becker nach 2:01,45 Stunden mit gerade mal 56 Sekunden Vorsprung – und wurde somit gleichzeitig auch Saarlandmeister.

Gibt es nun am Wochenende eine Wiederholung dieses Duells? Nach der Corona-Zwangspause im vergangenen Jahr sehen sich die beiden Triathleten beim Top-Race Germany an diesem Sonntag jedenfalls wieder. Und erneut wird dabei der Saarlandmeister über die Olympische Distanz (1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen) gesucht. Insgesamt haben 45 Ausdauersportler für das landesweite Titelrennen gemeldet. Ähnlich wie bei den Männern ist auch bei den Frauen die Titelverteidigerin wieder am Start: Jana Burgard von der DJK SG St. Ingbert

„Wir sind froh, dass wir endlich wieder einen Triathlon-Wettbewerb veranstalten können“, sagt Organisator Oliver Ogrizek von der Illinger Lauffabrik. Lange Zeit stand es in den Sternen, ob die Veranstaltung tatsächlich stattfinden kann. „Durch die unterschiedlichen Inzidenzen und Verordnungen in den Bundesländern waren die Sportler schon verunsichert, ob sie melden sollen oder nicht. Erst in den zurückliegenden vier Wochen waren wir sicher, dass die Veranstaltung auch stattfinden kann“, erklärt Ogrizek.

Insgesamt rund 400 Sportler werden sich an diesem Sonntag den Strapazen stellen. Einige aber werden nicht am Bostalsee starten, weil sie eine Woche später für den Triathlon 70.3 in Luxemburg gemeldet haben. „Bei zwei großen Triathlons innerhalb von einer Woche in der Großregion bleibt es nicht aus, dass die Sportler sich für eine Veranstaltung entscheiden müssen“, weiß der Illinger. Vor allem, so Ogrizek, seien dieses Mal für den Wettbewerb über die lange Distanz nicht so viele Meldungen wie in den Vorjahren eingelaufen. „Das Problem war, dass die Sportler – außer den Kaderathleten – wegen Corona rund ein Jahr kein regelmäßiges Training absolvieren konnten. Die Schwimmdistanz von 1900 Metern ist dann fast eine Ewigkeit“, meint Ogrizek.

Beim Top Race Germany (1900 Meter Schwimmen, 75 Kilometer Radfahren und 15 Kilometer Laufen) ist mit Gregor Schreiner (LLG Wonnegau, 3:14,39 Stunden) der Sieger der 2019er-Ausgabe dabei. „Die Starter kommen da quer aus ganz Deutschland“, freut sich Ogrizek,dass an diesem Sonntag der Startschuss endlich wieder fällt.