1. Saarland

Welche Geschäfte im Saarland schließen mussten oder vor dem Aus stehen

Von Saarbrücken bis Homburg : Geschlossen oder vor dem Aus: Diese Läden im Saarland sind betroffen

Im Saarland schlossen in den letzten Monaten so einige Läden. Anderen droht das Aus. Darunter sind auch einige kleine Läden.

Im Saarland mussten in den letzten Monaten so einige Geschäfte schließen. Manch andere stehen kurz vor dem Aus – unter anderem Kneipen, Modeläden, Restaurants, Galerien.

Besonders häufig ist die Landeshauptstadt Saarbrücken betroffen – aber nicht nur die. Auch in Homburg oder Sulzbach machten zuletzt Läden dicht. In einigen Fällen handelt es sich um Familienunternehmen mit großer Tradition. Etwa beim Pfaff-Nähgeschäft in Homburg oder der Galerie von Benjamin Knur in Saarbrücken. Aber auch große Ketten wie McDonald’s oder die Modekette Esprit erlitten dieses Schicksal – beide jeweils in Saarbrücken. Oftmals ist Corona der Grund, aber nicht immer. Auch der Standort machte dem einen oder anderen Inhaber zu schaffen (siehe Bildergalerie).

Diese Läden im Saarland mussten schließen oder stehen vor dem Aus:

  •  H&M Saarbrücken: vor dem Aus
  • Tante Emmas Veganeria Saarbrücken: bereits geschlossen (2021)
  • Kunstwerk Saarbrücken: bereits geschlossen (2021)
  • WorldFoodTrip Blieskastel: vor dem Aus
  • Galerie von Benjamin Knur Saarbrücken: bereits geschlossen (2021)
  • McDonald’s-Restaurant Saarbrücken: bereits geschlossen (2021)
  • Pfaff-Nähgeschäft Homburg: bereits geschlossen (2021)
  • Esprit Saarbrücken: bereits geschlossen (2020)
  • Licht Sulzbach: bereits geschlossen (2021)
  • Sankt J.: langjähriger Wirt geht

Deutschlandweit gibt es besonders in kleineren Kommunen viele leerstehende Läden

Auf den beliebtesten Einkaufsstraßen, den sogenannten High Streets, standen in Deutschland im September etwa zwölf Prozent der Läden leer. Im Februar waren es noch 14 Prozent gewesen. Das geht aus Zahlen des Immobilienverbandes IVD hervor, über die der „Spiegel“ berichtet.

In den sieben größten deutschen Kommunen lag der Leerstand im September bei 10,6 Prozent – und sank damit im Vergleich zum Februar um 2,2 Prozent (13,8). Auch in den mittelgroßen Städten entwickelte sich die Lage zum Positiven. Einzig in den kleineren Kommunen ist die Situation problematisch bis prekär. Laut IVD stehen dort bis zu 38 Prozent der Läden leer. In den Mittelstädten mit 20 000 bis 100 000 Einwohnern sind es etwa 27 Prozent.