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Gold-Vierer mit Völklingerin Klein hat Paris im Blick

Radsport : Gold-Vierer mit Völklingerin Klein hat Paris im Blick

Nur Lisa Brennauer zögert noch mit Zielsetzung.

Der Gold-Vierer der Frauen mit der Völklingerin Lisa Klein will größtenteils bis zu den olympischen Bahnrad-Wettbewerben in Paris 2024 zusammenbleiben. Einzig Anführerin Lisa Brennauer, mit 33 Jahren die Älteste im Team, lässt ihre Zukunft noch offen.

„Ich glaube, wir haben alle Bock. Aber jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um junge Fahrerinnen zu integrieren, wie zuletzt Laura Süßemilch. Für mich persönlich ist alles offen. Ich fände es vermessen, jetzt über Paris zu sprechen, wenn ich noch nicht mal meine Ziele für 2022 formulieren kann“, sagte Brennauer dem Magazin „Tour“ in einem Interview.

Brennauer, die Saarländerin Klein, Franziska Brauße und Mieke Kröger hatten bei den Sommerspielen in Tokio die Goldmedaille in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung geholt und dabei drei Mal den Weltrekord verbessert. Für Klein, die ihre Saison nach einer Schulter-Operation im September vorzeitig beendet hat, war es der größte Erfolg ihrer jungen Karriere.

Die internationalen Erfolge – der deutsche Frauen-Vierer holte auch noch EM- und WM-Gold – haben sich für die Athletinnen auch ein wenig bezahlt gemacht. „Es war natürlich cool, dass mein neues Team Rally auf mich zukam. Da habe ich gemerkt, dass ich jetzt einen anderen Stand habe“, sagte etwa Kröger. Kollegin Brauße fügte hinzu: „Ich habe direkt nach Olympia einen neuen Dreijahresvertrag von meinem Team bis Paris bekommen.“