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FC Homburg verliert 1:2 bei der TSG 1899 Hoffenheim II, Mendler trifft

Trotz guter Chancen 1:2 in Hoffenheim : FCH fehlt zum Jahresabschluss die nötige Effektivität

„Durch zwei Sonntagsschüsse fährst du leider mit null Punkten heim“, lautete das Fazit von Timo Wenzel, dem Trainer des FC Homburg, nachdem sich der Fußball-Regionalligist am Freitag mit einem 1:2 (0:2) bei der TSG Hoffenheim II in die Winterpause verabschiedet hatte.

Im Dietmar-Hopp-Stadion avancierte Hoffenheims Gautier Ott zum Schreckgespenst für die Grün-Weißen. Mit zwei sehenswerten Fernschüssen stellte der junge Franzose in nur sieben Minuten für sein Team die Weichen (18./25. Minute) – und den Spielverlauf auf den Kopf: „Wir haben die ersten 30 Minuten sehr guten Fußball gespielt, hatten da unsere Chancen. Danach haben wir untereinander zu viel gemotzt und unnötig Hektik reingebracht“, befand Wenzel.

Im letzten Spiel des Jahres setzte er im Angriff anstelle von Damjan Marceta auf den Koreaner Seonghoon Cheon, der früh die Topchance zur Führung vergab, als er nach einer perfekten Flanke von Luca Plattenhardt per Kopf an TSG-Torwart Luca Philipp scheiterte (14.). Hoffenheims starker U21-Nationalkeeper konnte sich danach bei Schüssen von Markus Mendler und Jonas Scholz erneut auszeichnen (30./31.) – Homburg fehlte einfach jene Effektivität der Heimelf: „Der Gegner macht aus drei Chancen zwei Tore. Wir dagegen brauchen einfach zu viele Chancen. Der Torwart hat sicher einen guten Tag, aber wir machen aus 15 Schüssen nur ein Tor und haben sogar Glück, dass wir den Elfmeter bekommen“, haderte FCH-Kapitän Daniel Di Gregorio.

Hoffenheims Florian Bähr wehrte eine Plattenhardt-Flanke mit der Hand ab, den fälligen Elfmeter nutzte Mendler souverän zum 1:2 und bereits 13. Saisontor (83.). Danach belagerten die Gäste förmlich den TSG-Strafraum – doch ohne Erfolg. „Wenn der Anschluss etwas früher fällt, ist sicher mehr für uns drin. So ist es einfach schade, weil wir wieder viel investiert haben, aber vorne nicht die nötige Durchschlagskraft hatten“, so Wenzel.

Durch die siebte Saisonniederlage geht der FCH mit 35 Punkten als Tabellensechster in die Winterpause, elf Punkte hinter Spitzenreiter SSV Ulm: „Wir wollten nochmal oben ankratzen – das wird jetzt natürlich schwierig“, weiß Di Gregorio.