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Saarland Hurricanes sehen sich in Playoffs nicht als Außenseiter

American Football : Hurricanes sehen sich nicht als Außenseiter

Der Bundesliga-Aufsteiger will auch in den Playoffs der German Football League überraschen. Kurzfristiger Neuzugang.

Der Bundesliga-Aufsteiger hat zum Saisonende ganz Großes vor: An diesem Sonntag kämpfen die American Footballer der Saarland Hurricanes um den Einzug ins Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. Als Vizemeister der Süd-Staffel der German Football League empfangen die Wirbelwinde im Viertelfinale den Dritten der Nord-Staffel, die Cologne Crocodiles. Kickoff ist um 15 Uhr im Saarbrücker Ludwigsparkstadion. Der Sieger trifft im Halbfinale auf den Gewinner des Duells zwischen Nord-Staffel-Meister Dresden Monarchs und den Allgäu Comets (Vierter der Süd-Staffel).

„Die Teams im Norden sind generell sehr stark besetzt, und Köln hat immerhin den amtierenden deutschen Meister Lions Braunschweig hinter sich gelassen“, sagt Paul Motzki. Der Sportvorstand der Hurricanes weiß aber auch: „In den Playoffs ist alles möglich. Hier herrschen andere Gesetze, alles beginnt wieder bei Null. Wir sehen uns in der Konstellation nicht als Außenseiter.“

Während die Saarländer in der regulären Runde acht von zehn Spielen gewonnen und nur zwei Mal gegen Meisterkandidat Schwäbisch Hall Unicorns mit dem ehemaligen Canes-Quarterback Alexander Haupert verloren (20:45 und 0:28) hatten, ist die Bilanz der Krokodile mit sechs Siegen und vier Niederlagen ausgeglichener. „Wir müssen vor allem ihre beiden Passempfänger Aaron Jackson und Markell Castle irgendwie unter Kontrolle zu bringen“, sagt Motzki. Hierfür haben die Hurricanes kurzfristig den französischen Nationalspieler Amir Kilani von den Rhinos Milano aus der ersten italienischen Liga verpflichtet. „Er wird uns in der Defensive mehr Möglichkeiten geben“, sagt Motzki, der sich auch über die Rückkehr der zuletzt fehlenden Spieler Victor Warthon III (muskuläre Probleme), Jason Thomas (Kreislauf) und Sascha Beck (Schulter) und damit über „volle Kaderstärke“ freut.

Motzki merkt außerdem an: „Wir haben das Heimrecht und unsere Zuschauer als Unterstützung im Rücken. Ein möglichst voller Ludwigspark kann spielentscheidend sein.“ Insgesamt sind 2167 Fans zugelassen, Tickets gibt es nur online unter www.saarland-hurricanes.com.