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SZ-Sommerserie: Wandern auf dem Mosel-Seitenprung "Wehrer Rosenberg"

Sommerserie „Am schönsten ist’s daheim!“ : Mediterrane Kletterpartie

Neben herrlichen Aussichten auf die Mosel und Luxemburg bietet ein kleiner Klettersteig, der über steile Kalkfelsen und enge Weinbergterrassen führt, an der Obermosel ein besonderes Erlebnis.

Überall rechts und links des Moselsteigs finden sich schöne Seitensprünge – Rundtouren, die nicht selten dazu anregen, auch den Seitentälern eine Chance zu geben.

Für ganz kleine Kinder ist der rund fünf Kilometer lange und mittelschwere Seitensprung „Wehrer Rosenberg“ sicher nichts. Alle jedoch, die schon klettern und balancieren können, werden ihn lieben. Denn neben herrlichen Aussichten auf die Mosel und Luxemburg bietet ein kleiner Klettersteig, der über steile Kalkfelsen und enge Weinbergterrassen führt, hier an der Obermosel ein besonderes Erlebnis.

Der mit etwa zwei Stunden kurze, aber sehr abwechslungsreiche Seitensprung startet am Parkplatz in der Nähe des Bahnhaltepunkts Wehr. Auf einem hübschen Wiesenweg geht es direkt am Moselufer flußaufwärts. Von hier kann man die Weinlage Wehrer Rosenberg, durch die der Weg später führt, gut betrachten. Nicht wundern: Da der Weg die Form einer 8 besitzt, passiert man die Helterbachmündung zwei Mal. Über hübsche Waldwege geht’s zur Helfanter Mühle. In der Ferne sind die beiden Türme des „Helfanter Doms“ zu erkennen.

Bald darauf wartet ein echtes Erlebnis: Auf großen Trittsteinen geht man durch den Tunnel unter der Straße, mitten im Bachbett des Spirzinger Bachs. Im wildromantischen Helterbachtal schlängelt sich der Pfad durch das dichte Grün. Die Bäume sind von Moosen und Flechten überwuchert und armdicke Schlingpflanzen hängen von den Bäumen. Ein Rastplatz direkt am Wasser lädt auch an heißen Tagen zu einer kühlen Pause ein, ehe der alpine Teil des Seitensprungs beginnt:

Über Leitern, Treppen und steinige Pfade führt der Weg direkt durch die Weinberge. Ganz schnell gewinnt man an Höhe und die Aussicht auf die Weinberge und ins Moseltal wird mit jedem Schritt besser. Als Höhepunkt erreicht man wortwörtlich an der höchsten Stelle einen Aussichtspavillon, der einem die Entscheidung eine Rast einzulegen leicht macht.

Infos: https://www.visitmosel.de/wandern/

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