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Smartphone und Handy in Deutschland: Zahlen zum oft wichtigsten Ger

Handy und Smartphone : Das Smartphone als st?ndiger Begleiter

Fast alle Deutsche besitzen ein internetf?higes Handy. Es geh?rt zum Alltag dazu und ist dauernd in Betrieb.

Kaum aufgestanden, f?llt der erste pr?fende Blick aufs Smartphone: Nachrichten? Anrufe? Termine? Smartphone und Handy sind f?r viele Menschen in Deutschland t?glicher Begleiter und Taktgeber des Alltags. 13 Kurznachrichten erhalten die Deutschen durchschnittlich am Tag, hat der Digitalverband Bitkom herausgefunden. Hochgerechnet auf alle ?ber 16-j?hrigen Smartphone- und Handynutzer seien das jeden Tag mehr als 810 Millionen Kurznachrichten, die auf den Ger?ten der Deutschen aufploppen. Aufs Jahr gesehen werden es 2021 voraussichtlich 300 Milliarden Kurznachrichten, die sich die Deutschen schicken.

88 Prozent der ?ber 16-J?hrigen in Deutschland, also 61 Millionen Menschen, haben laut der Bitkom-Umfrage ein Smartphone oder Handy. Und vor allem die 16- bis 29-J?hrigen schreiben darauf flei?ig Textnachrichten: Durchschnittlich 18 Kurznachrichten erhalten sie t?glich. Auf unterschiedlichen Kan?len wie Messenger-Diensten (Whatsapp, Signal, Telegram) und in Form von SMS. Bei den 30- bis 49-J?hrigen sind es immerhin 15 Nachrichten, die t?glich auf den Ger?ten eintrudeln. Und auch Senioren sowie ?ber 65-J?hrige erhalten im Durchschnitt t?glich neun Kurznachrichten.

Wie steht es um das Vorurteil, dass vor allem Frauen viel und gerne ?bers Handy kommunizieren? Die Bitkom-Umfrage unterst?tzt die Annahme nicht: Sowohl Frauen als auch M?nner erhielten jeden Tag 13 Mitteilungen. Ihre Zeit am Handy verwenden die Menschen aber nicht nur, um Nachrichten zu schreiben. Bevorzugt wird im Internet gesurft, zeigt die aktuelle Digitalstudie der Postbank. Laut derer ist die Online-Zeit der Deutschen im Corona-Jahr 2020 ohnehin um 15 Prozent auf jetzt durchschnittlich 65 Stunden pro Woche angestiegen. Dabei nutzten vor allem Menschen, die mit dem Internet aufgewachsen sind (Digital-Natives) das Smartphone, um im World Wide Web zu surfen: Bei den unter 40-J?hrigen in Deutschland sind es 88 Prozent, die ?bers Smartphone surfen, unter den ?lteren 74 Prozent.

Eine weitere Entwicklung zeichnet sich ab, wie Bitkom herausgefunden hat: Das Smartphone entwickelt sich zum bevorzugten Ger?t f?r Eink?ufe im Internet. Ende des Jahres 2020 nutzten 54 Prozent der Deutschen das Smartphone f?rs Einkaufen im Internet. Bei den 16 bis 29-J?hrigen liegt der Anteil bei 75 Prozent.

Was f?r ein Ger?t sie verwenden, ist den meisten Deutschen alles andere als egal. 35 Milliarden Euro, sch?tzt Bitkom, werden dieses Jahr mit Smartphones, Apps, Telekommunikationsdiensten und Mobilfunkinfrastruktur in Deutschland umgesetzt werden. Davon 10,9 Milliarden mit Smartphones. 200 Euro sind die Deutschen bereit f?r ein Neuger?t zu zahlen, wobei Spitzenmodelle aber mit 495 Euro im Durchschnitt deutlich mehr kosten. Dabei ist es 38 Prozent der Menschen wichtig, immer das neueste Modell zu besitzen. Wichtigste Kriterien beim Kauf sind laut Bitkom die Verarbeitungsqualit?t, Akkulaufzeit und der Preis des Smartphones. Aber auch Aspekte der Nachhaltigkeit spielten beim Kauf eine Rolle.

Selbst wenn ein ?Neues? gekauft wurde, wird das Altger?t nicht automatisch entsorgt. Denn die Deutschen trennen sich nur ungern von ihren Handys. 206 Millionen Altger?te bewahren die Bundesb?rger laut dem Digitalverband derzeit zu Hause auf. Das entspricht 83 Prozent der Deutschen, die mindestens ein ungenutztes Handy oder Smartphone besitzen. Wer sich in Deutschland doch vom geliebten Handy trennt, der verkaufe es meist (55 Prozent) an Privatpersonen weiter. 37 Prozent der Befragten gaben es in den Elektrom?ll, w?hrend 29 Prozent der Menschen es verschenken. Zuvor aber entfernt die Mehrheit der B?rger die Sim-Karte aus dem Ger?t und sichert die Daten.

Diejenigen, die sich nicht vom Ex-Ger?t trennen, behalten es oft aus Sorge davor, dass ihre Daten in falsche H?nde geraten k?nnten. F?r 42 Prozent der Menschen spielt hingegen eine Rolle, dass sie ein Ersatzger?t haben. Und einem Drittel der Deutschen ist der Aufwand zur Entsorgung schlicht zu gro?.